Visualisierte turbulente Luft: Kann zu Gewackele führen.

Mit Software Turbulenzen meiden

American Airlines will bei den Passagieren auch durch besonders ruhige Flüge punkten. Daher baut die Fluglinie in Jets einen Sensor gegen Turbulenzen ein.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Turbulenzen können ziemlich lästig sein: Wenn man Flugangst hat, wenn man gerade einen Kaffee in der Hand hat, wenn man auf die Toilette muss. American Airlines hat sich aus diesem Grund überlegt, wie man das lästige Gewackele vermeiden kann. Die Lösung liegt in einer Software, welche die Fluggesellschaft in 364 Fliegern einbaute, die sowohl auf nationalen als auch auf interkontinentalen Routen unterwegs sind.

Taps (Turbulence Automated Pirep System) heißt das System, welches American-Airlines-Flüge ruhiger machen soll. Entwickelt wurde es von der Nasa. Das System nimmt auf, wie stark ein Flieger während der Turbulenzen durchgeschüttelt wird. Auch die kleinsten Bewegungen werden aufgenommen.

Gesammelte Daten

Die Daten werden dann gesammelt und an ein Team am Boden gesendet. Dieses kann dann innerhalb kürzester Zeit - eine Minute, heißt es bei American Airlines - Flieger umlenken, die in die Nähe gefährdeter Gebiete fliegen. Die Kommunikation funktioniere ein bisschen wie SMS-Schreiben. Sobald auf einem Flug Turbulenzen aufträten, könne man an alle anderen Flieger auf derselben Route auf einem Bildschirm benachrichtigen.

Schon vorher haben die Piloten Daten zu Turbulenzen gesammelt. Doch American hofft, mit der neuen Methode schneller und genauer zu sein. Mehr Flieger könnten so vor dem Wackeln bewahrt werden. Außerdem soll es auch erkennen, ob bei starken Turbulenzen eine nachträgliche Inspektion des Fliegers nötig ist.

Mehr zum Thema

ticker-american-airlines

American Airlines baut an ihrem größten Drehkreuz aus

ticker-american-airlines

American Airlines zeigt Gründe für Flugverspätungen künftig direkt in der App

ticker-american-airlines

Flugbegleitende von American Airlines erhöhen Druck auf Chef Robert Isom

ticker-american-airlines

American Airlines setzt Dallas - Frankfurt im kommenden Winter zeitweise aus

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin