Ilyushin Il-96: Zwei Exemplare sollen wieder flott gemacht werden.

Tu-214, Il-96 und An-124Kreml lässt geparkte russische Flugzeuge wieder flott machen

Tupolev Tu-204 und Tu-214, Ilyushin Il-96 und Antonov An-124. Die russische Regierung erteilt einen Auftrag zur Wiederherstellung der Lufttüchtigkeit von elf Flugzeugen.

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15,4 Milliarden Rubel oder umgerechnet 270 Millionen Euro – diesen Betrag hat das russische Industrie- und Handelsministerium im Budget reserviert. Er entfällt auf Subventionen im Rahmen des Maßnahmenpaketes zur Entwicklung der russischen Wirtschaft unter den westlichen Sanktionen. Der Betrag soll durch die Umschichtung aus dem allgemeinen Haushalt finanziert werden.

Der Posten hat einen ganz bestimmten Zweck: Wiederherstellung der Lufttüchtigkeit von elf Flugzeugen. Mit dem Geld will das Ministerium dem staatlichen Flugzeugbaukonzern UAC den Auftrag erteilen, acht Tupolev Tu-204 und Tu-214, zwei Ilyushin Il-96 und eine Antonov An-124 wieder flott zu machen. Dies schreibt die Nachrichtenagentur Interfax mit Bezug auf Unterlagen der Regierung. Unter anderem geht es dabei auch um die Modernisierung von Systemen und Baugruppen und die Änderung von Musterzulassungen.

Serienproduktion wird hochgefahren

Wegen der westlichen Sanktionen erhalten russische Fluggesellschaften keine Flugzeuge von Airbus, Boeing und Embraer mehr. Auch Ersatzteile bleiben ihnen verwehrt. Als Reaktion darauf hat die russische Regierung bereits das Hochfahren der heimischen Produktion befohlen.

So treibt UAC nicht nur die Zulassung russischer Versionen ihrer neueren Modelle Superjet 100 und Irkut MS-21 voran und will zugleich deren Produktion beschleunigen. Auch ältere Modelle wie die Il-96 oder Tu-214 sollen wieder in Serie gebaut werden. Dieser Prozess werde rund fünf Jahre dauern, schätzt die Regierung.

Aeroflot will russische Flieger

Ein Kunde hat bereits einen Auftrag in Aussicht gestellt. Aeroflot will 300 Flugzeuge aus russischer Produktion kaufen. Dabei soll die Tu-214 zum Kern der Flotte werden.

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