Airbus A380 am Flughafen Caracas: Premiere in Venezuela.

Erstmals im LandKleine Airline verhilft Venezuela zu A380-Premiere

Bis vor Kurzem war noch nie ein Airbus A380 in Venezuela gelandet. Die Fluglinie Aerolineas Estelar Latinoamerica sorgte nun mithilfe von Hi Fly für die Superjumbo-Premiere.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Flughafen Caracas spricht von einem «historischen Moment für die venezolanische Luftfahrt». Am Sonntag (14. Juli) habe erstmals der größte Passagierjet der Welt den Boden des Landes berührt, jubelt der Airport. Verantwortlich für die Ankunft des Airbus A380 ist Aerolineas Estelar Latinoamerica, eine kleine Fluglinie mit Sitz in Caracas. Sie mietet den Superjumbo mit Korallenriff-Bemalung von der portugiesischen Wet-Lease-Anbieterin Hi Fly.

Die Fluggesellschaft kündigte bei Instagram an, den A380 in den kommenden 15 Tagen auf Flügen nach Rom, Madrid und Buenos Aires einzusetzen. Damit ersetzt der Superjumbo in dieser Zeit den einzigen Langstreckenflieger, den Estelar sonst in der Flotte hat: einen Airbus A340-300 mit Platz für 267 Passagiere in drei Klassen. Der Vierstrahler, den die Airline ebenfalls von Hi Fly least, muss laut lokalen Medienberichten zurzeit gewartet werden.

Viele kurze Einsätze für A380

Neben dem geleasten A340 hat Estelar noch eine Boeing 737-200 und drei 737-300 in der Flotte. Keines der eigenen Flugzeuge ist jünger als 25 Jahre und die 737-200 wurde gar bereits 1983 gebaut. Die Fluggesellschaft fliegt etliche Inlandsrouten in Venezuela, steuert auf dem Kontinent aber etwa auch Santiago de Chile und Perus Hauptstadt Lima an.

Der A380, den Hi Fly jetzt Estelar vermietet, hat im Moment viele Kurzeinsätze. So sorgte er Ende Mai für die A380-Premiere von London-Stansted, als er für einen Fußball-Charterflug von dort nach Baku und zurück flog. Dann war der Jet mit der Kennung 9H-MIP für Air Madagascar unterwegs. Und zuletzt flog der Superjumbo einmal für Corsair von Paris nach Abidjan sowie für Norwegian Air Shuttle von London nach New York und zurück. Die portugiesische Wet-Lease-Spezialistin gibt sich zufrieden mit Flieger und Auftragslage: Sie plant, 2020 mindestens einen zweiten Superjumbo einflotten.

Mehr zum Thema

Rechts kommt die pessimistische Seite zum Vorschein, die vor dem Tod der Riffe warnt.

Hi Fly plant weiterhin mit weiteren Airbus A380

Venezuela: Die USA halten Überflüge für gefährlich.

USA verbieten Flüge nach Venezuela

Air France: C'est fini. Die französische Nationalairline hat bereits vergangenes Jahr das definitive Aus für den A380 verkündet.

Air France will alle Airbus A380 loswerden

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack