KAF308: Die Fokker 70 geht in Rente.

Harambee OneKenias Regierung mustert ihre Fokker 70 aus

Seit drei Jahrzehnten fliegt die Harambee One den Präsidenten des ostafrikanischen Landes. Doch nach wiederholten Pannen und hohen Wartungskosten schickt Kenia die Fokker 70 der Regierung 2026 in den Ruhestand.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Kenia verabschiedet sich von einem Stück Luftfahrtgeschichte. 2026 soll die einzige Präsidentenmaschine des Landes, die Fokker 70 mit dem Kennzeichen KAF308, endgültig ausgemustert werden. Das 30 Jahre alte Flugzeug, bekannt als Harambee One, ist seit seiner Auslieferung für kenianische Präsidenten im Einsatz.

Verteidigungsministerin Soipan Tuya bestätigte laut dem Luftfahrtdatenanbieter CH Aviation, dass die Fokker 70 im niederländischen Woensdrecht noch einmal eine letzte Wartung durchläuft. Wegen hoher Kosten und fehlender Ersatzteile rieten die Fachleute jedoch zur Außerdienststellung.

Fokker 70 sorgte immer wieder für Probleme

Die Fokker 70 Kenias sorgte zuletzt immer wieder für Schlagzeilen durch technische Probleme. Bei einem Gipfeltreffen in Tansania im Februar musste Präsident William Ruto auf eine De Havilland Canada Dash 8 der Luftwaffe umsteigen, nachdem die Präsidentenmaschine ausfiel. Auch danach wich Ruto mehrfach auf andere Optionen aus – von Linienflügen mit Kenya Airways bis hin zu gecharterten Businessjets. So reiste er Anfang September mit einer Gulfstream V eines in Dubai ansässigen Betreibers zum Africa Climate Summit nach Addis Abeba.

Welches Flugzeugmodell den alternden Jet ersetzen soll, ist noch offen. Tuya deutete an, dass in den kommenden zwei Jahren eine neue Präsidentenmaschine beschafft wird, abhängig von den finanziellen Möglichkeiten. Damit würde sich Kenia dem Nachbarland Tansania annähern, das 2024 eine fabrikneue Gulfstream G700 in Dienst stellte und damit seine betagte G550 ablöste. Bis dahin bleibt Ruto auf Übergangslösungen angewiesen.

Mehr zum Thema

Benno Beran: Hier in seiner Boeing Stearman.

Die Boeing Stearman, seine große Liebe

Die Fokker 70 bei ihrem Abschied aus den Niederlanden.

Ehemaliger Regierungsjet der Niederlande steht wieder zum Verkauf

KLM Cityhopper würdigte den Gründer Anthony Fokker und das 100-jährige Bestehen der 1912 gegründeten Fokker-Werke auf der Fokker 70 mit dem Kennzeichen PH-KZU.

Wo sind all die Fokker hin?

Fokker 70 von i-Fly Air: Schon die dritte Betreiberin in Kenia.

Es gibt kaum noch Fokker 70 - aber einen neuen Betreiber

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies