Leitwerk einer Boeing 747 SP: Die Bestellungen von Iran Air sind wieder gefährdet.

US-SanktionenFlugzeugdeals mit Iran wieder gefährdet

Eigentlich hatten die USA Airbus und Boeing bereits eine Genehmigung für Flugzeuglieferungen an den Iran erteilt. Doch die Regierung von Donald Trump stellt das nun wieder in Frage.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich hatten die USA Airbus und Boeing bereits Exportlizenzen erteilt, die den Flugzeugbauern erlauben, Jets in den Iran zu liefern. Doch offenbar stellt die neue Regierung der Vereinigten Staaten von Donald Trump das nun wieder in Frage. Finanzminister Steve Mnuchin erklärte vergangene Woche vor dem Kongress, dass er sich bemühe, die Sanktionen gegen den Iran wieder zu verschärfen.

«Wir werden alles tun, zusätzliche Sanktionen gegen den Iran, Syrien und Nordkorea durchzusetzen», so der Politiker laut der Nachrichtenagentur Reuters. Dazu gehöre auch, bereits erteilte Exportlizenzen noch einmal zu überprüfen. Laut dem Iran würde ein Rückzug von den bereits erteilten Genehmigungen eine Verletzung des Atomabkommens bedeuten. Der Vertrag machte den Handel mit dem Land überhaupt erst wieder möglich. Einige Juristen erklären aber laut Reuters, dass das Finanzministerium das Recht hat, die Lizenzen zurück zu ziehen.

Boeing und Airbus betroffen

Den heimischen Flugzeugbauer Boeing würde ein solcher Entscheid hart treffen. Rund 110 Flieger hat Iran Air bereits bei den Amerikanern bestellt. Sollte die Bestellung ins Wasser fallen, könnte das unter anderem Auswirkungen auf die Produktionsrate der Boeing 777 haben.

Doch auch Airbus ist davon betroffen, denn auch der europäische Konkurrent von Boeing ist auf eine Genehmigung der Staaten angewiesen. Die USA dürfen die Verkäufe von Airbus überwachen, weil in den Flugzeugen mehr als zehn Prozent US-Komponenten stecken. Bei Airbus hat der Iran über 100 Flugzeuge bestellt.

Mehr zum Thema

Eurofighter EF- 2000 mit der offiziellen Folierung zur Tranche 4

Deutschlands modernster Kampfjet hebt ab – wie viel mehr steckt im neuen Eurofighter?

ticker-airbus-konzern-

Für deutsche Luftwaffe: Eurofighter Quadriga hebt zum Erstflug ab

ticker-airbus-konzern-

Airbus signalisiert Gesprächsbereitschaft nach anhaltenden Streiks in Spanien

ticker-airbus-konzern-

Airbus bekommt 71 neue Bestellungen, kassiert aber auch zwölf Stornos im Juni

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg