Embraer E195-E2 in Farben von Finnair: Sollen schon bald zur Flotte stoßen.

Flotten-ModernisierungFinnair bestellt groß bei Embraer und will auch gebrauchte Airbus-Jets

Die finnische Fluggesellschaft stellt ihre Kurz- und Mittelstreckenflotte neu auf und setzt dabei nicht nur auf neue Flugzeuge. Finnair beschafft sich moderne Embraer-Jets, will aber auch gebrauchte Airbus-Maschinen kaufen - und lässt offen, wann sie auf die neueste Generation umsteigt.

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Luftfahrt

Finnair baut ihre Kurzstreckenflotte um. Die Airline hat sich für bis zu 46 Flugzeuge vom Typ Embraer E195-E2 entschieden, wie Finnair und Embraer mitteilen. 18 Flugzeuge sind fest bestellt, hinzu kommen Optionen und Kaufrechte. Die ersten Jets sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2027 ausgeliefert werden und vor allem ältere Regionalflugzeuge ersetzen.

Für Finnair ist das eine der größten Investitionen der Unternehmensgeschichte. Die E195-E2 sollen das Europanetz stärken, neue Wachstumschancen erschließen und gleichzeitig effizienter unterwegs sein, so die Fluglinie. Betrieben werden sollen die neuen Flugzeuge vom Finnair-Tochter Nordic Regional Airlines, kurz Norra.

Finnair will neben Embraer auch gebrauchte Airbus-Jets

Doch der Ausbau beschränkt sich nicht auf Flugzeuge von Embraer. Parallel plant Finnair, bis zu zwölf gebrauchte Airbus A320 und A321 zu übernehmen. Sie sollen die ältesten A319 und A320 ersetzen, die sich dem Ende ihrer wirtschaftlichen Lebensdauer nähern.

Damit setzt die Fluggesellschaft auf eine Kombination aus neuen Regionaljets und gebrauchten Mittelstreckenflugzeugen. Die gebrauchten Maschinen werden laut Finnair Ceo-Versionen von A320 und A321 sein, also keine Triebwerke der neuesten Generation haben. Die finnische Airline fliegt noch immer nicht mit der Airbus-A320-Neo-Familie.

Noch keine Entscheidung für A320-Neo Familie

Dass eine Entscheidung für die Neo-Generation noch aussteht, überrascht nicht. Man prüfe weiterhin verschiedene Optionen für den Ersatz der bestehenden Flotte, hatte Chief Revenue Officer Christine Rovelli im Gespräch mit aeroTELEGRAPH erklärt. Zwischenlösungen wie gebrauchte Jets oder auch kleinere Flugzeuge seien dabei ausdrücklich Teil der Strategie.

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