Airbus A350-1000: Das größte Modell der Reihe.

Zulassung in Europa und USAErster Airbus A350-1000 wird pünktlich ausgeliefert

Die europäische und die US-Luftfahrtbehörde haben dem Airbus A350-1000 ihren Segen erteilt. Mit Erhalt der Musterzulassung steht der ersten Auslieferung nichts mehr im Wege.

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Man liege «perfekt im Zeitplan», freut sich Fabrice Brégier, Chef von Airbus' ziviler Sparte. «Die Erteilung der Musterzulassung für den A350-1000 weniger als ein Jahr nach seinem Erstflug ist ein überragender Erfolg für Airbus und für alle unsere Partner, die am Bau und an der Erprobung beteiligt waren», sagte er. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit Easa und die Federal Aviation Authority FAA der USA hatten dem neuen Langstreckenjet zuvor das Okay gegeben.

Damit ist der A350-1000 nun offiziell für den Verkehr zugelassen. Um die Musterzulassung zu erhalten, wurde in den letzten Monaten ein intensives Testprogramm durchgezogen. Dabei seien «die Flugzeugzelle und die Systeme weit über ihre Konstruktionsgrenzen hinaus beansprucht» worden, so Airbus, «um die Einhaltung sämtlicher Lufttüchtigkeitskriterien sicherzustellen». Die drei Testflieger haben zusammen mehr als 1600 Flugstunden absolviert.

Längerer Rumpf, anderes Fahrwerk, angepasste Flügel

Der Airbus A350-1000 unterscheidet sich vom A350-900 durch den 7 Meter längeren Rumpf von 73,59 Metern, der in einer typischen Dreiklassenkonfiguration 40 zusätzliche Passagiere aufnehmen kann. Zudem besitzt er eine modifizierte Flügelhinterkante, ein neues, sechsrädriges Hauptfahrwerk und stärkere Trent-XWB-97-Triebwerke von Rolls-Royce.

Den ersten A350-1000 erhält eine Fluggesellschaft aus dem Nahen Osten. «Wir freuen uns nun auf die Auslieferung des ersten Flugzeugs an Qatar Airways zum Jahresende», sagte Brégier. Bei der Golfairline braucht er einen Erfolg. Denn sie hat bisher keinen der A320 Neo übernommen, mit denen sie schon seit rund zehn Monaten fliegen sollte.

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