Airbus A330 Neo in den Farben von Condor: Neue Bestellungen, neuer Mut.

Höhere ProduktionsrateCondor und ITA machen Airbus Mut beim A330 Neo

Der Flugzeugbauer sieht bei der Neuversion des A330 eine steigende Nachfrage. Bis Ende nächsten Jahres wird Airbus den Ausstoß von A330 Neo deshalb deutlich erhöhen.

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Als er im Mai seine Produktionsziele für seine Kurz- und Mittelstreckenjets anhob, ließ der Hersteller den Ausstoß für die A330-Familie unangetastet. Das ändert sich nun. «Die jüngsten kommerziellen Erfolge des A330-Programms ermöglichen eine Erhöhung der monatlichen Rate von etwa zwei auf fast drei Flugzeuge bis Ende 2022», schreibt Airbus im Rahmen der Quartalszahlen am Donnerstag (28. Oktober).

Airbus nennt nicht, was die «jüngsten kommerziellen Erfolge» sind. Gemeint ist jedoch zum einen die Bestellung von A330-900 durch Condor. Die deutsche Ferienfluggesellschaft kauft sieben der Jets direkt bei Airbus und least weitere neun. Zudem wird Alitalia-Nachfolgerin ITA Airways eine reine Airbus-Flotte betreiben und orderte dafür unter anderem zehn A330 Neo.

A350-Produktionsrat steigt später

Im Gegenzug nimmt Airbus sich bei der A350-Produktion etwas zurück. Nachdem die Erhöhung der Produktionsrate von fünf auf sechs Exemplare pro Monat eigentlich bis Herbst 2022 geplant war, lässt sich der Hersteller damit nun Zeit bis Anfang 2023.

Bei der A320-Familie gibt es keine echte Veränderung. Im Mai hatte Airbus als Ziel eine Produktionsrate von 64 der Flugzeuge für das zweite Quartal 2023 genannt. Jetzt ist die Rede von 65 Flugzeugen bis zum Sommer 2023. Für den A220 ist wie bisher weiterhin geplant, die Rate Anfang 2022 von fünf auf sechs Flugzeuge im Monat zu erhöhen und schließlich Mitte des Jahrzehnts 14 der Flugzeuge pro Monat zu produzieren.

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