Q-400: Diesen Flieger will Bombardier eventuell in Russland produzieren.

Bombardier zieht es nach Russland

Der kanadische Hersteller überlegt sich offenbar, in Russland eine Fabrik zu eröffnen. Und verspricht sich davon Vorteile auf vielen Ebenen.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Schon 2013 will man einen Vertrag unterzeichnen. Laut russischen Medienberichten will sich der kanadische Flugzeughersteller Bombardier in Russland niederlassen. Erste Gespräche zwischen Bombardier und Vertretern der russischen Regierung haben bereits begonnen, berichtet der Radiosender Voice of Russia. Die Kanadier haben demnach offenbar vor, die Produktion ihrer Propellerflugzeuge Q-400 zum Teil nach Russland zu verlagern. Sowohl die Zusammensetzung der Flieger als auch die Produktion einzelner Komponenten wie etwa Flügelteilen sei davon betroffen, berichten Medien.

Bombardier-Sprecher Marc Duchesne bestätigte gegenüber dem Wall Street Journal die Berichte. Wirklich fest sei noch nichts, aber man erkunde «neue Möglichkeiten», so Duchesne. Momentan wird der Q400 noch in Toronto produziert. Im Juni erhielt er die Lizenz für den Betrieb in Russland. Das sei ein wichtiger Schritt für Bombardiert, erklärte damals Sergey Ermolaev, Vertreter des Unternehmens in der Region. Vor allem auch, weil man plane, mit der russischen Luftfahrtindustrie eine langfristige Partnerschaft zu etablieren. Die Produktion in Russland könnte, so Branchenexperten, sowohl eine Kostenersparnis bieten als auch eine Stärkung der eigenen Position in Europa.

Dringend neue Flieger gesucht

Da Russland dringend neue Regionalflieger braucht, würde man eine Bombardier-Fabrik im eigenen Land herzlich willkommen heißen. Erst kürzlich hatte Premierminister Dmitri Medwedew die Dringlichkeit der Produktion eines neuen Regionalfliegers betont. Zur Not solle man dabei auch mit Hilfe von außen annehmen. So schön es wäre, wenn Russland das Projekt aus eigener Kraft stemmen könnte, so Medwedew gemäß der Nachrichtenagentur Ria, «das halte ich momentan für unwahrscheinlich.» Daher wolle man einen Partner mit einem guten Erfahrungsschatz finden.

Er rief die russischen Flugzeughersteller auf, gemeinsam mit der Regierung ein solches Projekt anzugehen. Aus diesem Grund vermuten einige Medien, dass die Kanadier mit der zur Regierung gehörenden United Aircraft Corporation zusammenspannen könnten.

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

Techniker von Aeroflot: Das Wartungsunternehmen Aeroflot Technics ist Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden.

Schwerer Hackerangriff legt Aeroflot Technics lahm - an einem ganz besonderen Datum

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies