Boeing 747-8 Intercontinental VIP: Die erste Maschine geht an einen unbekannten Kunden.

Boeings Luxus-Jet für die Scheichs

Der amerikanische Flugzeugbauer lieferte die erste B747-8 Intercontinental für VIP aus. Sie bietet reichlich Platz und Komfort.

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Im Prinzip will Boeing nicht verraten, an wen die luxuriöse Maschine ging. Am Dienstag verließ die allererste B747-8 Intercontinental VIP das Werk in Everett. Doch trotz Geheimhaltung will man in Luftfahrtkreisen die Abnehmer bereits kennen. Vermutlich werde er Teil der Flotte von Qatar Amiri Flight - der Privatcharterairline von Qatar Airways, so die Gerüchte. Die Gesellschaft steht ganz im Dienste der Königsfamilie. Dass an der Vermutung etwas dran ist zeigt der Fakt, dass der neue Flieger im Emirat am Golf registriert ist. Immerhin so viel ließ sich Boeing-Managerin Elizabeth Lund vom Fachportal Aviation Week denn auch entlocken: Der Jet sei der erste in einer ganzen Reihe, die an Betreiber im Nahen Osten gingen.

Der neue Jumbo in VIP-Konfiguration besitzt einen Passagierraum von 445 Quadratmetern und ist damit etwa drei Mal so groß wie eine großzügige Familienwohnung. Hinzu kommt beim nun ausgelieferten Flieger die Option Aeroloft von der amerikanischen Flugzeuginneneinrichterin Greenpoint Technologies. Sie sorgt über dem Unterdeck der B747-8 im hintersten Teil des Rumpfes für zusätzliche 36,5 Quadratmeter Fläche. Über eine Treppe können VIP in einen Schlafsaal hochsteigen. Dort finden sich acht Einzelkabinen mit luxuriösen Betten.

Sonst wurde der Flieger von Boeing aber weitgehend nackt ausgeliefert. Er geht nun zuerst nach Wichita in Kansas, wo in den kommenden sechs Monaten der erste Teil des luxuriösen Innenausbaus vorgenommen wird. Danach wird er weiter nach Hamburg geflogen, wo die B747-8 zum richtigen Luxuspalast umgebaut wird. Das dauert rund zwei Jahre. Fliegen wird sie daher erst ab 2014.

Klicken Sie sich durch unsere Bildstrecke der B747-8 Intercontinental VIP.

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