A330-200 von Belavia: Die Airline hat sich drei Flugzeuge trotz Sanktionen beschafft.

Konsoldierung statt WachstumBelavia wollte mit bis zu fünf Jets ausbauen - stattdessen muss sie wohl einen Airbus A330 ausschlachten

Die Aufhebung der Sanktionen durch die USA sollte der Nationalairline von Belarus neuen Schub verleihen. Sie plante, die Flotte kräftig auszubauen. Doch jetzt kommt es anders und Belavia muss wohl sogar einen Airbus A330 ausschlachten.

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Belavia betreibt aktuell eine sehr gemischte Flotte. Laut dem Luftfahrtdatenportal CH-Aviation besteht sie aus acht verschiedenen Modellen, vom Airbus A330 über die Embraer E190 bis zur Bombardier Challenger 850. Eigentlich sollten in diesem Sommer noch drei bis fünf neue Flugzeuge dazustoßen. Das hatte Verkehrsminister Alexey Lyakhnovich nach der Aufhebung der Sanktionen durch die USA im vergangenen Dezember angekündigt.

Doch bis heute ist noch kein neues Flugzeug eingetroffen und bei Belavia wird auch nicht mehr damit gerechnet, berichtet der Telegram-Kanal Ot Vinta. Der Grund: Der Iran-Krieg hat die Kerosinpreise in die Höhe getrieben, daher muss die staatliche belarusische Airline ihr Streckennetz und ihre Wachstumspläne anpassen. Flüge in die Emirate will sie nur «bei Sicherheitsgarantien» wieder aufnehmen und auch bei anderen Zielen im Nahen Osten herrscht Unsicherheit.

Dritter Airbus A330 könnte ausgeschlachtet werden

Auch Kerosinaufschläge für Kurz- und Langstreckenflüge werden diskutiert. Von den drei Airbus A330, die sich die Airline über Umwege schon vor dem Sanktionsende gesichert hatte, sollte der dritte seit Februar eigentlich im Liniendienst fliegen. Noch steht das Flugzeug am Boden. Laut Ot Vinta könnte es künftig als Ersatzteilspender für die übrigen beiden A330 dienen.

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