Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai: Ein Superjumbo soll im Iran-Krieg bisher beschädigt worden sein.

Insgesamt fünf Flugzeuge beschädigtAirbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai bei iranischem Angriff getroffen

Iranische Drohnen und Raketen sollen bisher fünf Flugzeuge beschädigt haben. Neben drei Businessjets am Flughafen Tel Aviv sind wohl auch zwei Airbus-Jets in Dubai getroffen worden. Darunter ein Airbus A380 von Emirates.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Der Iran-Krieg geht in seine vierte Woche und ein Ende scheint aktuell nicht in Sicht. Mittlerweile hat sich der Luftverkehr in der Region zwar wieder etwas stabilisiert, bleibt aber aufgrund der iranischen Attacken mit Raketen und Drohnen weiter eingeschränkt. Emirates hat in den vergangenen zwei Wochen täglich rund 300 Flüge durchgeführt, was etwa 60 Prozent der normalen Kapazität entspricht.

Auch Qatar Airways fliegt derzeit einen reduzierten Flugplan. Zudem hat die Golf-Airline mehrere Langstreckenflugzeuge im spanischen Teruel in Sicherheit gebracht. Bereits zuvor hatte Gulf Air Mittelstreckenjets aus Sicherheitsgründen nach Saudi-Arabien verlegt. Zwar wurden bisher keine zivilen Flugzeuge in der Luft abgeschossen, aber mindestens fünf Flugzeuge sind seit Kriegsbeginn am Boden beschädigt oder zerstört worden.

Zeitpunkt, zu dem der Airbus A380 von Emirates getroffen wurde, ist unklar

Dazu gehören ein Airbus A380 von Emirates, ein Airbus A321 von Saudia sowie drei Businessjets, wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit den Vorfällen vertraute Personen berichtet. Sowohl der A380 als auch der Airbus A321 wurden laut Angaben der Wirtschafts- und Finanzzeitung am Flughafen Dubai International getroffen. Der genaue Zeitpunkt sowie das Ausmaß der entstandenen Schäden sind noch unklar.

Mittlerweile hat es mehrere Angriffe mit iranischen Drohnen und Raketen auf den Dubai International Airport gegeben. Der erste Angriff erfolgte am 29. Februar, während der jüngste nennenswerte Treffer in den frühen Morgenstunden des 16. März verzeichnet wurde, bei dem ein Treibstofftank getroffen wurde. Sowohl Emirates als auch Saudia haben bislang öffentlich keine Stellung zu den getroffenen Flugzeugen genommen.

Businessjets in Tel Aviv wurden von Trümmerteilen getroffen

Die drei Businessjets sollen laut Informationen des Wall Street Journal am Flughafen Tel Aviv in Israel beschädigt worden sein. Die Flugzeuge wurden nicht direkt getroffen, sondern durch herabfallende Splitter und Trümmer der Raketen beschädigt.

Emirates betreibt die größte Airbus-A380-Flotte der Welt mit aktuell 117 Maschinen. Zur Flotte von Saudia gehören 15 Airbus A321 sowie 10 Airbus A321 Neo.

Schön, dass Sie hier sind! Unsere Redaktion kennt die Branche, ihre Akteure und Zahlen – seit vielen Jahren. Wenn Sie uns unterstützen wollen, zahlen Sie weniger als für ein Getränk am Flughafen. Zudem lesen Sie werbefrei und stärken die unabhängige Berichterstattung. Jeder Beitrag zählt. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Emirates hat insgesamt 35 Dreamliner bestellt: Nun könnte die Order wackeln.

Emirates könnte gesamte Dreamliner-Bestellung in eine für zusätzliche Boeing 777X umwandeln

ticker-emirates

Emirates will Geschäft mit Medizintourismus ausbauen

ticker-emirates

Emirates baut Partnerschaften aus

ticker-emirates

Emirates und Kuwait Airways planen gegenseitiges Codeshare

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg