Die Lage im Luftverkehr im Nahen Osten entspannt sich trotz weitergehendem Iran-Kriegs spürbar. Laut Daten des Analyseunternehmens Cirium lag die Stornierungsquote für Abflüge am 25. März nur noch bei 14,17 Prozent – deutlich unter dem Höchstwert von rund 66 Prozent Anfang März. Insgesamt wurden an diesem Tag 2.505 Flüge geplant, davon 355 gestrichen. Zum Vergleich: Am 3. März waren es noch 2.341 Ausfälle bei 3.560 Flügen. Parallel ist jedoch auch das Gesamtangebot an Flügen gesunken.
Auffällig bleiben große Unterschiede zwischen den Airlines: Während Saudia (1,16 Prozent), Flynas (1,54 Prozent) oder Etihad Airways (1,23 Prozent) kaum betroffen sind, verzeichnen andere weiterhin massive Einschränkungen. Gulf Air musste am 25. März über 94 Prozent seiner Flüge streichen, Kuwait Airways rund 86 Prozent. Qatar Airways lag bei gut 41 Prozent. Emirates kommt auf 3,1 Prozent.
Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar zeigt sich ein ähnliches Bild: Besonders stark betroffen sind Gulf Air (97,39 Prozent Ausfälle), Kuwait Airways (97,51 Prozent) und Qatar Airways (88,30 Prozent). Dagegen bleiben etwa Saudia (11,39 Prozent) oder Oman Air (14,91 Prozent) vergleichsweise stabil. Emirates kam auf 42,3 Prozent.
Die Zahlen von Cirium beziehen sich ausschließlich auf Abflüge aus der Region (ohne Türkei). Einschließlich Rückflügen dürfte die tatsächliche Zahl betroffener Verbindungen etwa doppelt so hoch liegen.