Ein Falke neben einem Flugzeug, hier von MEA: Nicht immer gehen solche Begegnungen gut aus.

Weniger VogelschlagFlugzeuge sollen mit blitzendem UV-Licht Vögel abschrecken

Vogelschlag sorgt jedes Jahr für große Schäden an Flugzeugen - und teils auch für Unfälle. Eine neue Technik soll relativ günstig und leicht einzubauen sein, und die Anzahl der Vorfälle drastisch reduzieren.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Vögel und Flugzeuge - das ist eine komplizierte Beziehung. Eine der größten Gefahren bei landenden und startenden Flugzeugen sind Vogelschläge, die jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe und gelegentlich auch schwere Unfälle verursachen. Das könnte in Zukunft deutlich weniger werden.

Wie die US-Luftfahrtbehörde FAA berichtet, hat sie in Zusammenarbeit mit dem William J. Hughes Technical Centre eine neue und recht einfache Technologie zur Vermeidung von Vogelschlägen getestet. Kurz gesagt handelt es sich um den Einbau eines pulsierenden ultravioletten LED-Lichts bei Flugzeugen. Vögel nehmen Licht in einem bestimmten Spektrum wahr, einem anderen als zum Beispiel Menschen. Daher wäre die Technologie gezielt dafür einsetzbar.

Vögel mieden das Testflugzeug

Die FAA hat die Leuchte in einem Agrarflugzeug vom Typ Air Tractor 802 von Whirlwind Aviation installiert und die Ergebnisse sind vielversprechend. Vögel mieden das Flugzeug, wenn das Licht eingeschaltet war, und kehrten sofort zu dem Feld auf dem die Tests durchgeführt wurden zurück, wenn es wieder ausgeschaltet wurde.

Weitere Untersuchungen sind notwendig, aber es scheint, dass damit eine relativ einfache und kostengünstige Lösung in Reichweite ist. Bisher wurde nach Technologien gesucht, mit denen Piloten Vögeln ausweichen oder um sie herum manövrieren können, aber diese Technologien erwiesen sich als zu schwer, zu aufwendig, oder zu teuer. Bei der getesteten UV-Licht-Technologie sind es die Vögel, die um die Flugzeuge herum manövrieren.

Auch Flughäfen tun etwas

Dennoch wird auch dieser neue Ansatz die Anstrengungen nicht verringern, die von den Flughäfen unternommen werden müssen, einschließlich der Veränderung des Lebensraums durch die Beseitigung von Nahrungsquellen, die Zerstörung von Sträuchern und die Beibehaltung des Grasniveaus, die Veränderung des Vogelverhaltens durch bioakustische Technologien wie die Vogelnotrufe, die oft von Vogelkontrollstationen an den verschiedenen Flughäfen zu hören sind. Auch gibt es Schallkanonen und Laser, die Raubtiere simulieren. Andere Airports setzen Hunde ein oder lassen Drohnen über Nistplätze fliegen.

Mehr zum Thema

A319 von Delta bekommt eins auf die Nase

A319 von Delta bekommt eins auf die Nase

Vogelschwarm: Für Flugzeuge kann er schnell gefährlich werden.

CFM wirbt mit Vogel-Vorteil für neue Triebwerke

Schaden am Flugzeug von Air China: Erst am Boden bemerkt.

Air-China-Jet holt sich blutige Nase

Mit der Sonderflugnummer LH9886 ging es nach Arizona: Die D-ABYG hat Deutschland verlassen.

Lufthansas zweite Boeing 747-8 für die U.S. Air Force hat Deutschland verlassen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier