Twin Oter von Kenn Borek Air: Spezialisiert auf die Polarregion.

Flugzeug verschwindet in Antarktis

Eine Maschine der kanadischen Kenn Borek Air kam auf einem Flug zu einer Forschungsstation in Probleme. Die Suche in der Region gestaltet sich schwierig.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Piloten der Fluggesellschaft wissen, was sie machen. Denn Flüge in die Polarregion sind die Spezialität von Kenn Borek Air. Das Unternehmen aus der kanadischen Stadt Calgary besitzt eine der weltweit größten Flotten von DHC-6 Twin Ottern. Damit führt sie im Auftrag von staatlichen und privaten Kunden medizinische Transporte, Überwachungs- oder auch Transportflüge im kanadischen Norden und auch am Nord- und Südpol durch. Am Dienstagmorgen war eine Maschine der Fluglinie unterwegs zu der italienischen Forschungsstation Terra Nova Bay in der Antarktis. Um 22 Uhr Lokalzeit sandte sie plötzlich Notfallsignale aus. Seither fehlt von ihr jede Spur. An Bord befanden sich der Pilot und zwei Passagiere, allesamt Kanadier.

Ein Sprecher der neuseeländischen Rettungskräfte erklärte gegenüber dem kanadischen Radio- und Fernsehen CBC, man habe eine DC-3 in die Region in der östlichen Antarktis geschickt. Sie fliege über das Gebiet aus dem das Signal der Maschine komme. Bislang habe man die Twin Otter aber nicht auffinden können. Der Absturzort liegt im Queen Alexandra Range, einem Gebirgszug mit bis zu 4500 Metern hohen Gipfeln.

Hell, aber sehr windig

In der Antarktis herrscht derzeit zwar Mitternachtssonne, es ist also den ganzen Tag hell. Doch zugleich ist das Wetter garstig. Wie der Sprecher der Rescue Co-ordination Centre New Zealand CBC weiter erklärte, liege auf rund 6700 Metern eine dicke Wolkendecke. Zudem herrschten extrem starke Winde in der Region. Darum könne die DC-3 momentan nicht tiefer fliegen.

Sobald sich die Wetterbedingungen bessern, richten die Rettungskräfte ein Suchcamp rund 50 Kilometer östlich der vermuteten Absturzstelle ein. Der Sprecher wies darauf hin, dass man zwar nichts über den Zustand der Passagiere sagen könne. Es sei aber bei Flügen in die Antarktis Pflicht, Notgerätschaften und Notvorräte mitzuführen.

Nachtrag vom 26. Januar:

Die Rettungskräfte fanden das Wrack der Maschine. Sie scheint frontal ein eine Felswand des Mount Elizabeth geflogen zu sein. Überlebende gibt es deshalb keine.

Mehr zum Thema

airbus a330 antarktis

Wie eine Landung in der Antarktis aus dem Cockpit aussieht

A340-600 von European Cargo: das Flugzeug ist am 5.November in der Antarktis gelandet.

Rekord: Airbus A340-600 landet in der Antarktis

ticker-news

Influencer zwei Monate nach unerlaubter Antarktis-Landung freigelassen

Im Ewigen Eis: Die Motoren müssen an bleiben, damit sie nicht auskühlen.

Evakuierung bei völliger Dunkelheit: Neuseelands Luftwaffe rettet mit Lockheed C-130J Super Hercules Forscher aus Antarktis

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies