Twin Oter von Kenn Borek Air: Spezialisiert auf die Polarregion.

Flugzeug verschwindet in Antarktis

Eine Maschine der kanadischen Kenn Borek Air kam auf einem Flug zu einer Forschungsstation in Probleme. Die Suche in der Region gestaltet sich schwierig.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Piloten der Fluggesellschaft wissen, was sie machen. Denn Flüge in die Polarregion sind die Spezialität von Kenn Borek Air. Das Unternehmen aus der kanadischen Stadt Calgary besitzt eine der weltweit größten Flotten von DHC-6 Twin Ottern. Damit führt sie im Auftrag von staatlichen und privaten Kunden medizinische Transporte, Überwachungs- oder auch Transportflüge im kanadischen Norden und auch am Nord- und Südpol durch. Am Dienstagmorgen war eine Maschine der Fluglinie unterwegs zu der italienischen Forschungsstation Terra Nova Bay in der Antarktis. Um 22 Uhr Lokalzeit sandte sie plötzlich Notfallsignale aus. Seither fehlt von ihr jede Spur. An Bord befanden sich der Pilot und zwei Passagiere, allesamt Kanadier.

Ein Sprecher der neuseeländischen Rettungskräfte erklärte gegenüber dem kanadischen Radio- und Fernsehen CBC, man habe eine DC-3 in die Region in der östlichen Antarktis geschickt. Sie fliege über das Gebiet aus dem das Signal der Maschine komme. Bislang habe man die Twin Otter aber nicht auffinden können. Der Absturzort liegt im Queen Alexandra Range, einem Gebirgszug mit bis zu 4500 Metern hohen Gipfeln.

Hell, aber sehr windig

In der Antarktis herrscht derzeit zwar Mitternachtssonne, es ist also den ganzen Tag hell. Doch zugleich ist das Wetter garstig. Wie der Sprecher der Rescue Co-ordination Centre New Zealand CBC weiter erklärte, liege auf rund 6700 Metern eine dicke Wolkendecke. Zudem herrschten extrem starke Winde in der Region. Darum könne die DC-3 momentan nicht tiefer fliegen.

Sobald sich die Wetterbedingungen bessern, richten die Rettungskräfte ein Suchcamp rund 50 Kilometer östlich der vermuteten Absturzstelle ein. Der Sprecher wies darauf hin, dass man zwar nichts über den Zustand der Passagiere sagen könne. Es sei aber bei Flügen in die Antarktis Pflicht, Notgerätschaften und Notvorräte mitzuführen.

Nachtrag vom 26. Januar:

Die Rettungskräfte fanden das Wrack der Maschine. Sie scheint frontal ein eine Felswand des Mount Elizabeth geflogen zu sein. Überlebende gibt es deshalb keine.

Mehr zum Thema

airbus a330 antarktis

Wie eine Landung in der Antarktis aus dem Cockpit aussieht

A340-600 von European Cargo: das Flugzeug ist am 5.November in der Antarktis gelandet.

Rekord: Airbus A340-600 landet in der Antarktis

ticker-news

Influencer zwei Monate nach unerlaubter Antarktis-Landung freigelassen

Im Ewigen Eis: Die Motoren müssen an bleiben, damit sie nicht auskühlen.

Evakuierung bei völliger Dunkelheit: Neuseelands Luftwaffe rettet mit Lockheed C-130J Super Hercules Forscher aus Antarktis

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg