Der Bus fuhr unter der Tragfläche hindurch ...

BodenkollisionFlughafenbus kollidiert in Frankfurt mit Boeing 737 Max von Sun Express

Erneut kam es in Frankfurt zu einer Kollision auf dem Vorfeld. Ein Bus fuhr eine Boeing 737 Max von Sun Express an. Dabei wurde das Winglet beschädigt.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

«Sonderfahrt» steht vorn auf der elektronischen Anzeige des Flughafenbusses am Flughafen Frankfurt. Doch so außergewöhnlich, wie sie es am Ende war, hätte die Tour wohl nicht ausgehen sollen. Denn das Fahrzeug geriet aus ungeklärten Gründen unter dielinke Tragfläche einer Boeing 737 Max von Sun Express.

Das ging nicht gut aus. Das Dach des Busses kollidierte mit der Unterseite des Winglets des Jets. Am Bauteil sind deutliche Kratzspuren zu sehen, wie Bilder zeigen, die aeroTELEGRAPH erhalten hat. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen TC-SMF war am frühen Abend aus Antalya kommend in Frankfurt gelandet. Der Rückflug an die Stadt an der türkischen Riviera wurde annulliert. Die Fluggäste wurden mit dem Bus nach Nürnberg gefahren und von dort nach Antalya geflogen.

Niemand wurde verletzt

Der Flughafen Frankfurt bestätigt den Zwischenfall. Er habe sich am Mittwochabend (4. September) ereignet, so eine Sprecherin. Niemand sei verletzt worden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung BFU ermittelt, wie es zur Kollision von Bus und Boeing 737 Max kommen konnte.

Anscheinend sind die Auswirkungen nicht gravierend. Sun Express plant die TC-SMF am Donnerstag (5. September) bereits wieder für den Flug XQ369 von Paderborn nach Antalya ein. Am Nachmittag soll die Boeing 737 Max nach aktueller Planung dafür von Frankfurt zum Flughafen im Osten von Nordrhein-Westfalen überführt werden.

Niemand wurde verletzt

In Frankfurt gab es in den vergangenen Monaten gehäuft Bodenkollisionen. Die Ursache orten Fachleute in der Personalknappheit. Die Ausbildung der neuen Mitarbeitenden erfolge weiterhin auf hohem Niveau, da sind sich fast alle einig. Doch der Druck, der auf den Männern und Frauen lastet, sei hoch, denn die Fluktuation gerade bei den Bodenmitarbeitenden sei derart hoch, dass, sobald eine Stelle neu besetzt ist, die nächste schon wieder frei werde. Das bedeutet, dass es weniger erfahrene Kolleginnen und Kollegen gibt, die in Stresssituationen im Zweifel ruhiger bleiben.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos des Zwischenfalles in Frankfurt. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Großer Schaden: Im Rumpf der Maschine sind mehrere Löcher.

Catering-Fahrzeug kracht in Frankfurt in Airbus A321 von Lufthansa

D-ANRB, hier noch intakt: Der Airbus A330 Neo muss repariert werden.

Fahrzeug rammt in Frankfurt neuesten Airbus A330 Neo von Condor

D-ABOB: Die Boeing 757 von Condor musste plötzlich bremsen.

Boeing 757 muss in Frankfurt abrupt bremsen - Crewmitglied verletzt

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack