Land bei Jewar: Wo heute noch Felder sind, sollen ab 2024 Flieger starten und landen.

Jewar AirportFlughafen Zürich baut dritten Airport von Delhi

Der Flughafen Zürich bekommt den Zuschlag zum Bau und Betrieb des Jewar Airports. Indien hat am dritten Flughafen der Hauptstadt viel vor.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Rund 80 Kilometer südlich der indischen Hauptstadt liegt die Kleinstadt Jewar. Dort soll bis 2024 ein neuer Flughafen entstehen und helfen, das erwartete Wachstum des Luftverkehrs in der Hauptstadtregion zu bewältigen. Den Auftrag für den Bau sowie den Betrieb des Jewar International Airports für 40 Jahre hat der Flughafen Zürich erhalten, wie er am Freitag (29. November) mitteilte.

Die mit der ersten Ausbauphase verbundenen Investitionen betragen laut Flughafen Zürich rund 650 Millionen Franken oder umgerechnet 591 Millionen Euro für die Bauzeit von ungefähr vier Jahren. «Nach Inbetriebnahme der ersten Bauphase wird der neue Flughafen über eine Kapazität von jährlich zwölf Millionen Passagieren verfügen», so das Unternehmen in einer Mitteilung. Geplant sind zuerst zwei Pisten. Neben der bereits existierenden Autobahn wird es auch einen Anschluss an die Metro von Delhi geben.

Bekannter des Premiers als Verlierer

«Neben den notwendigen Investitionen für den Bau und Betrieb des Flughafens wird ab dem sechsten Jahrestag nach Inbetriebnahme eine fixe Passagiergebühr an die staatliche Behörde fällig.» Die indischen Pläne für Jewar reichen indes schon viel weiter. Nach 30 Jahren soll der Jewar International Airport bereits 60 Millionen Reisende aufnehmen und über sechs Pisten verfügen.

In Indien wird die Vergabe des dritten Flughafens von Delhi (siehe Karte) nach Zürich als große Überraschung betrachtet. Denn zum einen bot die Unternehmensgruppe Adani mit. Ihre Anfänge reichen nach Gujarat zurück, wo auch der indische Premierminister Narendra Modi herkommt. Ihn und den Firmengründer verbindet eine lange Geschichte. Auch der anderen indischen Bieterin GMR Group wurden Chancen eingeräumt.

Blick Richtung Indonesien und Philippinen

Der Flughafen Zürich war früher schon am Kempegowda Airport in Bangalore beteiligt, verkaufte seinen Anteil jedoch im Jahr 2017. Da man Indien als wichtigen Markt betrachte, investiere man nun in Jewar, erklärt der Airport. Davon erhofft man sich, «am zukünftigen Wachstum des indischen Luftverkehrsmarkts partizipieren» zu können.

Der Flughafen Zürich ist außerhalb der Schweiz auch an vier Airports in Brasilien beteiligt, zwei in Chile sowie den Flughäfen in Bogotá und Curaçao. Zu seinen «zukünftigen Fokusmärkten» gehörten neben Indien vor allem Indonesien und die Philippinen, heißt es.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Technischer Ausfall bei Flugsicherung legt Flughafen Delhi zeitweise lahm

Der Airbus A380 mit der Kennung 9V-SKR: Das Flugzeug rollte in Delhi unverhofft rückwärts.

Bremse vergessen - Airbus A380 rollt plötzlich rückwärts

Unwetter lässt Dach am Flughafen Delhi einstürzen

Unwetter lässt Dach am Flughafen Delhi einstürzen

Der falsche Pilot: Jetzt außer Dienst.

Falscher Singapore-Airlines-Pilot fliegt in Delhi auf

Video

united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack