Letzte Aktualisierung: um 18:45 Uhr
Partner von  

Flughafen startet Treueprogramm

Flughäfen überlegen sich immer neue Wege, die Reisenden für sich zu gewinnen. In New York startet nun einer ein eigenes Vielfliegerprogramm.

Flyer84/Wikimedia/CC

Flughafen Albany International: Schon 1000 Mitglieder

Einen Vielfliegerstatus kann man sich nicht mehr nur im Flugzeug holen. Auch am Flughafen können Passagiere nun Meilen sammeln. Zumindest in Albany in New York. Im Treueprogramm Thanksagain können die Kunden des Regionalairports Punkte oder Meilen sammeln, wenn sie irgendwo auf dem Gelände Geld ausgeben. Dann können sie sich diese bei einem Meilenprogramm ihrer Wahl gutschreiben lassen.

Die Punkte kann man überall am Albany International Airport sammeln. Parken, Shoppen, Essen – alles bringt den Kunden Meilen. So ziehe man inzwischen auch Kunden an, die nicht einmal abfliegen oder gerade gelandet sind, so der Flughafen laut der Zeitung Times Union. Man habe bereits etwa 1000 Mitglieder im Umkreis des Airports, Tendenz steigend.

Airports werden kreativ

Flughäfen auf aller Welt lassen sich immer neue Dinge einfallen, um Reisende anzuziehen und so wirtschaftlich attraktiv zu bleiben. In London Heathrow etwa gibt es für alle Passagiere persönliche Profi-Shopper, die bei den Einkäufen in den Flughafenshops helfen. Durch den Einsatz haben sich die durchschnittlichen Ausgaben der Passagiere stark gesteigert.

Der durchschnittliche Einkaufswert nimmt von 38 Pfund ohne Einkäufer auf 1000 Pfund zu, wenn einer dabei ist, heißt es beim amerikanischen Nachrichtensender NBC. Auch in Deutschland gibt es einen ähnlichen Service. Der Frankfurter Flughafen hat persönliche Einkaufsangebote für Chinesen und Russen eingeführt. Denn obwohl sie zahlungskräftige Kunden sind, hält sie oft eine Sprachbarriere davon ab, ihr Geld auszugeben.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.