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Strategie wird überprüft

Flughafen München baut Stellen ab

Der Flughafen der bayerischen Hauptstadt rechnet mit einer langsamen Erholung der Nachfrage. Deshalb baut der Airport München nun Stellen ab.

Flughafen München

Flughafen München: Angebot sucht Nachfrage.

Zwar sind inzwischen wieder mehr als 100 Ziele ab München zu erreichen. «Doch das Angebot wird nur sehr verhalten angenommen», erklärt der Flughafen der bayerischen Hauptstadt. Einreisebeschränkungen und die unsichere Pandemielage verhinderten, dass sich die Nachfrage rasch erhole. Bis zum Vorkrisenniveau werde es noch mehrere Jahre dauern.

Deshalb plant die Flughafenbetreiberin in den kommenden vier Jahren einen Stellenabbau bei sich und der Bodenabfertigungstochter Aeroground. «Neben der natürlichen Fluktuation und einem konsequenten Einstellungsstopp setzen wir auf Vorruhestandsregelungen und Freiwilligenprogramme zu Teilzeitmodellen oder Abfindungen, zudem auf Fortsetzung der Kurzarbeit», teilt sie mit. Im Fokus stünden «Angebote für ältere Mitarbeiter, die langjährig körperlich hart gearbeitet haben». Das Unternehmen zählte vor der Corona-Krise rund 10.000 Angestellte. Aeroground zählte in München rund 2400 Stellen.

Weiterer Abbau wahrscheinlich

Zudem überprüft der Flughafen München seine Strategie. Es sollen dabei alle Geschäftsfelder, Organisationsstrukturen und Ressourcen «im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit und langfristige Wettbewerbsfähigkeit» analysiert werden.

«Wir wollen den Flughafen München als bedeutendes europäisches Luftverkehrsdrehkreuz für die Zukunft erhalten und weiterentwickeln. Dafür müssen wir uns jetzt intensiv auf die vor uns liegende Durststrecke im Luftverkehr einstellen, indem wir Strategie und Ressourcen auf die in den kommenden Jahren zu erwartende Entwicklung ausrichten, unsere Effizienz steigern und mögliche Synergien innerhalb unseres Konzerns heben», erklärt Chef Jost Lammers.



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