Flughafen Kaluga: Von hier soll es künftig zu verschiedenen Zielen im In- und Ausland gehen.

RusslandFlughafen Kaluga nach 14 Jahren wieder offen

14 Jahre lang lag der russische Flughafen Kaluga im Dornröschenschlaf. Nun fand endlich der erste kommerzielle Flug statt.

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Luftfahrt

Geplant wurde der Flughafen Kaluga etwa 150 Kilometer südwestlich von Moskau bereits 1970. Er diente als Stop-Over für Aeroflot bei Verbindungen innerhalb Russlands, in die Ukraine, nach Moldawien, in die Baltischen Staaten und auf die Krim. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde der Flughafen einer der ersten, der an die Börse ging. Doch 2001 war kein Geld mal da – der Flughafen musste schließen.

Nach Jahren, in denen der Flughafen vergessen schien, wurde er 2009 von der russischen Regierung an die Regionalregierung in Kaluga übergeben. Vier Jahre später wurde der Airport schließlich aufgemöbelt, es entstand eine neue, 2200 Meter lange Piste.

Vier Verbindungen pro Woche

Nun wird der Flughafen wieder betrieben. Dreimal pro Woche fliegt Komiaviatrans mit Embraer ERJ-145. nach Sankt Petersburg und zurück sowie einmal wöchentlich nach Sotchi. Der Flughafen ist aber auch für größere Maschinen geeignet. Laut der Datenbank von CH-Aviation können auch Airbus 319 und Boeing 737 dort landen. Künftig soll es auch Langstreckenverbindungen nach Europa, Asien und Afrika geben. Zunächst sollen zehn inländische und 15 internationale Flüge möglich sein.

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