Moderne Sicherheitskontrolle am Flughafen Frankfurt: Am Donnerstag (7. März 2024) werden nur die Kontrollen im Transitbereich geöffnet sein.

SicherheitskontrollenFlughafen Frankfurt setzt auf neue Superscanner

Die Sicherheitskontrollen sind ein Nadelöhr. Der Flughafen Frankfurt hat sie neu organisiert und hofft, sie mit einer neuen Anordnung und neuer Technik deutlich schneller zu machen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ist mehr als nur ein organisatorischer Wechsel. Zum 1. Januar übernahm der Flughafen Frankfurt die Organisation, Steuerung und Durchführung der Sicherheitskontrollen selbst. Zuvor war das Sache der Bundespolizei. Diese ist jetzt nur noch für die Aufsicht zuständig und den bewaffneten Schutz der 170 Kontrollstellen am größten deutschen Airport. Der Flughafen erhofft sich dadurch mehr Flexibilität.

Mit dem Wechsel der Verantwortlichkeit geht auch ein technologischer Wechsel einher. Der Flughafen Frankfurt setzt im Bereich A des Terminals 1 neuerdings auf eine neue Anordnung der Kontrollen. Spurkonzept MX2 nennt sich das Konzept, das vom niederländischen Hersteller Vanderlande entwickelt wurde. Es ermöglicht, Handgepäck auf beiden Seiten einer Kontrollstation abzugeben und wieder in Empfang zu nehmen. Das führt zu schnelleren Kontrollen und braucht weniger Personal.

Bis zu vier Mal schneller

Zugleich setzt der Flughafen neue Scanner ein. Die Apparate der amerikanischen Leidos erlauben es den Fluggästen, Laptops, Tablets oder Flüssigkeiten im Handgepäck zu lassen. Sie machen dreidimensionale Bilder der Taschen und Rucksäcke und erkennen verschiedene Materialen. Dies führt zu weniger Nachkontrollen. Dadurch wird der Prozess nochmals beschleunigt.

Scanner von Leidos. Bild: Leidos

Ziel des Flughafenbetreibers Fraport ist es, die Scanner überall einzusetzen. Frühere Tests mit Scanner des britischen Herstellers Smiths Detection hätten sehr gute Resultate gebracht, erklärt er. Bis zu vier Mal mehr Reisende können pro Stunde abgefertigt werden.

Lufthansa hofft auf Nachahmer

Bei Lufthansa hofft man, dass andere Airports nachziehen. «Das Frankfurter Modell kann damit zum Vorbild für andere deutsche Flughäfen werden. Das ist dringend nötig, um die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland nachhaltig zu sichern» kommentierte Konzernchef Carsten Spohr.

Mehr zum Thema

ticker-smiths-detection

Smiths Detection hat einen neuen Eigentümer

ticker-usa

USA: Verkehrssicherheitsbehörde sucht private Hilfe für Sicherheitskontrollen

fluessigkeiten flughafen handgepaeck

Sicherheitskontrolle: 100-Milliliter-Regel soll an manchen EU-Flughäfen bald wieder fallen

Scanner von Rohde & Schwarz: Jetzt setzt auch der Flughafen Frankfurt auf sie.

Was zwei Jenaer Studenten mit den neuen Scannern in Frankfurt zu tun haben

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack