Frachtverladung am Flughafen Düsseldorf: Geschäft soll wachsen.

Übernahme der FrachttochterFlughafen Düsseldorf startet mit Swissport Cargo-Offensive

Die weltgrößte Bodenabfertigungsfirma übernimmt die Mehrheit der Frachtsparte des Flughafens Düsseldorf. Unter neuem Namen soll das Geschäft wachsen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Auch am Dienstag (21. März) ist es noch auf der Webseite von Düsseldorf Airport Cargo zu lesen: «Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 ist die Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH eine 100%ige Tochter in der Familie des Düsseldorf Airport.» Doch das ändert sich künftig.

Denn das weltgrößte Bodenabfertigungsunternehmen Swissport wird mit 74,9 Prozent Mehrheitsgesellschafterin der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH. Die anderen 25,1 Prozent werden bei der Flughafen Düsseldorf GmbH liegen. Die Gesellschaft erhält den neuen Namen Swissport DUS Cargo Services. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen.

Rund 130 Mitarbeitende eingeplant

«Der Zusammenschluss soll die Erfahrung, das Know-how und das Logistiknetzwerk zweier Cargo-Akteure bündeln», so der Flughafen. Man selber verfüge neben lokaler Expertise und einem «umfassenden Kundenportfolio in einem starken Einzugsgebiet mit einem hohen Anteil an exportorientierten Unternehmen über spezifische Kompetenzen etwa im Bereich der Pharma-Logistik». Swissport wiederum sei der weltgrößte Bodenverkehrsdienstleister mit einem hohen Anteil am Luftfrachtgeschäft, «der globale Dienstleistungen mit etablierten Prozessen und neuer Technologie erbringt, ein breites Netzwerk in der Luftfahrt besitzt und weltweit vielfältige Kundenbeziehungen pflegt», schreibt der Airport.

Das Schweizer Unternehmen will das bestehende Geschäft seines bisherigen Düsseldorfer Standorts einbringen und mit rund 30 Mitarbeitenden zum Flughafen ziehen. Damit werden künftig rund 130 Menschen für Swissport DUS Cargo Services arbeiten.

Düsseldorf will ausbauen, Platzhirsch ist Köln

«Die Swissport DUS Cargo Services ist ein wichtiger Schritt und die Grundlage für den Ausbau unseres Kunden- und Serviceportfolios im Cargo-Bereich», so Patrick Kohlmann, Swissports Geschäftsführer für Deutschland und Österreich. Flughafenchef Lars Redeligx sagt, man freue sich, «mit Swissport das Luftfrachtgeschäft in Düsseldorf weiter auszubauen».

Düsseldorf ist zwar im Passagierverkehr der größte Flughafen in Nordrhein-Westfalen und deutschlandweit die Nummer vier hinter Frankfurt, München und Berlin. Doch im Frachtgeschäft gibt im größten deutschen Bundesland der von Düsseldorf nicht weit entfernte Airport Köln/Bonn mit seinem 24-Stunden-Flugbetrieb klar den Ton an.

Nicht vom Fracht-Boom in der Pandemie profitiert

Zwar boomte das Luftfrachtgeschäft in der Pandemie - allerdings dank reiner Cargoflieger, während die Kapazitäten im Bauch von Passagiermaschinen größtenteils wegfielen. So musste der Flughafen Düsseldorf im Geschäftsbericht 2021 bilanzieren: «Die geflogene Fracht liegt mit 22.338 Tonnen noch deutlich unter Vorkrisenniveau, ist gegenüber

dem Vorjahr jedoch wieder um 11,3 Prozent gestiegen.» Der Luftfrachtersatzverkehr mit Lkw habe hingegen mit 19.392 Tonnen das Vorkrisenniveau wieder erreicht.

Mehr zum Thema

Flughafen Düsseldorf will dank Investitionen sauberer werden

Flughafen Düsseldorf will dank Investitionen sauberer werden

Abflugebene am Flughafen Düsseldorf: Mit einem Maßnahmenpaket will der Airport chaotische Zustände verhindern.

Düsseldorf kämpft mit Millionen gegen das Chaos

ticker-fracht-cargo

Globaler Luftfrachtmarkt wuchs 2025 - nur Nordamerika im Minus

ticker-china

Video: China testet unbemanntes Frachtflugzeug

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies