Flughafen Olsztyn – Mazury: Bald Direktflüge von den Masuren in große deutsche Städte.

Flughafen Olsztyn-MazuryVon Deutschland direkt in die Masuren

Im Januar soll der neue Flughafen Olsztyn-Mazury eröffnet werden. Von Berlin, Dortmund und München kommt man dann direkt in die polnische Urlaubsregion Masuren.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ermland-Masuren (Warminsko-Mazurskie) gilt gemeinhin als «Land der tausend Seen». In Wahrheit gibt es in der polnischen Region aber mehr als 3000 stehende Gewässer. Daher ist das waldige Gebiet im Nordosten des Landes auch bei Natur suchenden deutschen Reisenden überaus beliebt. Bald können sie noch schneller an ihr Urlaubsziel gelangen: Im Januar soll der neue Flughafen Olsztyn-Mazury eröffnet werden.

Auf dem ehemaligen Militärflughafen Szymany, der von der CIA von 2002 bis 2005 als Folterort für Al-Kaida-Gefangene benutzt wurde, entsteht ein moderner Verkehrsflughafen. Das Terminal mit einer Nutzfläche von 6337 m² Nutzfläche steht bereits. Die Inspektoren der Luftfahrtbehörden haben den Flughafen schon abgenommen. Nun müssen noch die letzten Formalitäten erledigt werden, bevor das erste Flugzeug auf der 2,5 Kilometer langen Piste des Flughafens Olsztyn-Mazury starten kann.

Fliegt die polnische Sprint Air?

Auch die ersten Strecken hat der Flughafen Olsztyn (Allenstein) inzwischen genannt. So soll es ab Januar direkt nach Berlin, Krakau und München gehen. Im Sommer werden Dortmund, Dublin, London und Oslo angeflogen. Das  Angebot ist also vor allem auf deutsche Urlauber und in Deutschland lebende Polen ausgerichtet.

Wer die Flüge durchführen wird, gibt der Flughafen noch nicht bekannt. Gemäß dem polnischen Luftfahrtportal Pasazer soll es aber Sprint Air sein. Sie betreibt eine Flotte von 12 Flugzeugen (1 ATR, 6 Saab 340 und für Frachttransporte 5 Saab 340 F). Die Fluglinie fliegt schon Länger im Inland für Lot und positioniert sich daneben als Charter- und Frachtanbieterin.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier