Flughäfen Zürich und Wien: Seit einigen Jahren gleichauf.

PassagierzahlenKann der Flughafen Zürich 2024 Wien wieder überholen?

Lange zählte der Flughafen Zürich deutlich mehr Reisende als Wien. Das änderte sich 2019 - und blieb auch zuletzt so. 2024 wird das Duell spannend.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Lange Zeit war es eine klare Angelegenheit: Im Duell der beiden Flughäfen hatte Zürich die Nase stets klar vorn. Das änderte sich 2019. Wien machte bei den Passagierzahlen einen großen Sprung nach vorn - gleich um mehr als 17 Prozent. Der größte österreichische überholte so erstmals den größten Schweizer Flughafen.

«Positiv wirkten sich vor allem die Langstreckenverbindungen sowie neue Flugverbindungen und Frequenzerweiterungen der Airlines aus», schrieb der Wiener Airport damals. Zudem verwies er auf den «mit dem Wegfall der Air-Berlin-Gruppe seit 2018 eingetretene Aufholeffekt bei der Lowcost-Entwicklung».

Wien lag auch 2023 vorne

Und so lagen im Jahr 2019 die beiden Lufthansa-Group-Drehkreuze außerhalb Deutschlands mit 31,7 Millionen Fluggästen in Wien und 31,5 Millionen in Zürich plötzlich fast gleich auf, nachdem die Differenz zwischen ihnen ein Jahr zuvor noch mehr als vier Millionen Passagiere betragen hatte. Alle Prognosen für das Folgejahr wurden dann von der Covid-Pandemie zunichtegemacht (siehe Grafik). Die Passagierzahlen fielen in den Keller.

Im Aufschwung konnte sich Wien, auch getrieben von Billigfliegern auf der Kurz- und Mittelstrecke, bisher weiter besser behaupten. 2023 erreichte der österreichische Flughafen 29,5 Millionen Reisende und Zürich 28,9 Millionen.

Beide Prognosen gleichauf

Und wie geht es weiter? «Der in den vergangenen zwei Jahren außerordentlich starke Aufholeffekt nach der Pandemie wird 2024 etwas nachlassen und wir erwarten ein Passagieraufkommen von rund 30 Millionen Fluggästen im Gesamtjahr», sagt der Wiener Flughafenchef Julian Jäger.

Der Flughafen Zürich schreibt in seinem Ausblick: «Im laufenden Jahr wird am Standort Zürich mit steigenden Verkehrszahlen gerechnet. Es werden rund 30 Millionen Passagiere erwartet, was ungefähr 95 Prozent des Niveaus von 2019 entspricht.»

Zürich zu Jahresbeginn vorne

Der Zwischenstand: Zürich zählte im Januar 2024 schon 1,96 Millionen und im Februar 2,02 Millionen Reisende, zusammen also 3,98 Millionen. Wien kam im Januar auf 1,83 Millionen und im Februar auf 1,88 Millionen, zusammen also auf 3,71 Millionen.

Mehr zum Thema

Flughafen Zürich steigert Gewinn und erwartet 30 Millionen Fluggäste

Flughafen Zürich steigert Gewinn und erwartet 30 Millionen Fluggäste

Das ist der Sommerflugplan 2024 ab Zürich

Das ist der Sommerflugplan 2024 ab Zürich

Sommerflugplan 2024 führt ab Wien in 67 Länder

Sommerflugplan 2024 führt ab Wien in 67 Länder

Absturz einer Jonkers Sailplanes JS1-C: Untersuchung durch die Sust.

Neue Strategie der Schweizer Unfallermittler sorgt für Diskussionen

Video

pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack
delta dl1992 guadalajara airnav radar
Nach dem Tod eines berüchtigten Drogenbosses in Mexiko gibt es Unruhen, besonders im Bundesstaat Jalisco. Das hat auch Folgen für den Luftverkehr, besonders zwei größere Flughäfen sind betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack