1. Heraklion: 105,6 Prozent.

Nachfolger für HeraklionIn fünf Jahren soll Kretas neuer Flughafen bereit sein

Der Flughafen Heraklion ist seit Jahren überlastet. Nachdem die EU nun einen Kredit zugesichert hat, kann der Bau des neuen Flughafens von Kreta beginnen.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Bisher sind es Kampfjets vom Typ General Dynamics F-16, die am Kasteli Airport in den Himmel steigen. Schon seit Längerem plant die griechische Regierung, am Stützpunkt der Luftwaffe aber auch Passagierflugzeuge starten und landen zu lassen. Er soll Nachfolger des Flughafens Heraklion werden.

Schon seit mehreren Jahren kann Kretas Flughafen die wachsenden Ströme von Urlaubern nicht mehr gut bewältigen. Weil er zwischen Stadt, Meer und Hafen eingekesselt ist, ist ein Ausbau im Gegensatz zur etwa 40 Kilometer entfernten Basis in Kasteli nicht möglich. Bereits 2014 stellte die Regierung Griechenlands Pläne vor, im Ort einen Nachfolger mit genügender Kapazität zu errichten. Endgültig gesichert ist das Vorhaben nun seit Kurzem.

Fertigstellung bis 2025 geplant

Am 24. Januar verkündete die Europäische Investitionsbank EIB in einer Mitteilung, Griechenland für den Bau des neuen Flughafen in Kasteli ein Darlehen in Höhe von 180 Millionen Euro zu gewähren. Sie befindet sich im Besitz der EU-Mitgliedsstaaten und agiert als Instrument zur Wirtschaftsförderung. Das Institut unterstützte in Vergangenheit bereits den Flughafen Athen, aber auch andere Flughäfen innerhalb der EU - etwa Frankfurt, London, Madrid oder Helsinki.

Insgesamt investiert Griechenland 517 Millionen Euro in das Projekt des neuen Airports für die größte Insel des Landes. Der Bau soll innerhalb der nächsten fünf Jahre abgeschlossen sein. Der neue Flughafen soll über eine doppelt so große Kapazität wie sein Vorgänger verfügen. Aktuell fertigt Heraklion mehr als acht Millionen Passagiere ab und ist damit der zweitgrößte Verkehrsflughafen Griechenlands.

Heraklions Schließung in Aussicht

Bereits im vergangenen Jahr winkte das griechische Parlament einen Konzessionsvertrag mit dem Unternehmen Ariadne Airport Group durch. Das indisch-griechische Konsortium ergatterte sich den Auftrag zum Bau des neuen Airports. Finanzminister Christos Staikouras freut sich nicht nur darüber, dass Kreta mit dem neuen Flughafen in Zukunft mehr Touristen empfangen kann.

«Der Bau wird tausende von Arbeitsplätze schaffen», sagt der Politiker, der auch im EIB-Rat sitzt. Für den alten Flughafen in Heraklion bedeutet der Bau des neuen Airports das Ende. Sobald Kasteli in Betrieb genommen wird, wird Heraklion geschlossen.

Mehr zum Thema

Airbus A319: Vier der Jets soll die neue Airline angeblich in der Flotte haben.

Neue Fluglinie will in Griechenland starten

Croatia Airlines: Gehört sie bald zu einer anderen Fluggesellschaft?

Aegean und Air Nostrum bieten für Croatia Airlines

Flugzeug über Heraklion:

Kreta will zweitgrößten Airport

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin