Fokker 50 von VLM Airlines: Bald in Friedrichshafen zu sehen.

Aufatmen am Bodensee-AirportFriedrichshafen findet VLM als Intersky-Ersatz

Die belgische Regionalairline VLM fliegt künftig ab Friedrichshafen nach Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Die Strecken waren seit der Pleite von Intersky verwaist.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nach dem überlebenswichtigen Darlehen der Stadt Friedrichshafen, dem Landkreis Bodenseekreis und dem Bundesland Baden-Württemberg gibt es für den Bodensee-Airport einen weiteren Lichtblick. Er fand eine Fluggesellschaft, welche die meisten verwaisten innerdeutschen Strecken übernimmt. Die Heimairline Intersky war bis zu ihrer Pleite Anfang November von Friedrichshafen unter anderem nach Berlin, Düsseldorf und Hamburg geflogen.

VLM werde ab dem 15. Februar diese drei Strecken übernehmen, gab der Flughafen Friedrichshafen am Dienstag (22. Dezember) bekannt. Alle Routen werden von Montag bis Freitag nonstop im doppelten Tagesrand angeboten mit jeweils einem Flug am Morgen und am Abend. Damit sind die Verbindungen auf Geschäftsreisende ausgerichtet. Zusätzlich fliegt VLM am Sonntag nach Berlin und Hamburg. «Mit VLM konnten wir einen mittelständischen Partner gewinnen, der hervorragend zu uns passt», kommentiert Flughafen-Geschäftsführer Claus-Dieter Wehr.

VLM konzentriert sich auf Nischenmärkte

Die belgische Airline setzt für ihre Friedrichshafen-Expansion 50-sitzige Fokker 50 ein. Sie erwarte auf den neuen Strecken pro Jahr rund 100.000 Passagiere. Intersky transportierte zuletzt ab Friedrichshafen rund 115.000 Passagiere. Die österreichische Regionalairline steuerte aber auch mehr Ziele an, so zusätzlich im Inland Memmingen (als Zwischenstopp) und Köln sowie im Ausland Elba, Heviz Balaton, Menorca und Zadar. Das Ziel von VLM ist also nicht unbescheiden.

VLM stieg erst im Dezember 2014 ins Liniengeschäft ein. Die belgische Fluglinie konzentriert sich dabei auf Nischenmärkte. So fliegt sie derzeit von Antwerpen nach Birmingham, Genf, Hamburg und Southampton. Von Rotterdam aus bedient sie Hamburg, von Waterford in Irland aus Birmingham und London Luton. Zur Expansion gab VLM 2014 bekannt, 2 Superjet 100 zu mieten, um auch Städte anfliegen zu können, die außerhalb der Reichweite der Fokker 50 sind.

Mehr zum Thema

Boeing 737-800 von Ryanair-Tochter Malta Air am BER: Wird dort bald seltener zu sehen sein.

Ryanair verspottet BER als «erfolglosesten Flughafen Europas»

Der Airbus A320 mit der Kennung LY-MAU in Hamburg: Sprang kurzfristig bei Condor ein.

Warum Condor-Gäste plötzlich mit einem Syrian-Air-Jet nach Gran Canaria flogen

ticker drohnen neu

Flughäfen Hamburg und Stuttgart haben jetzt neues System zur Drohnen-Erkennung

ticker-hamburg-ham

Flughafen Hamburg baut 22 Check-in-Schalter für Selfservice um

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin