Zürich: 111.640 Starts, davon 23.299 verspätet, also 20,87 Prozent.

Abriss von Dock AFlughafen Zürich bekommt neuen Kontrollturm

Der Tower des Flughafens Zürich wird zusammen mit dem Dock A abgerissen. Der neue Turm wird höher und steht woanders als der bisherige.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Flughafen Zürich plant einen großen Um- und Neubau. «Das Dock A muss aufgrund seines baulichen Zustands in den kommenden zehn Jahren vollständig rück- und neugebaut werden», erklärte ein Sprecher der Zeitung Tages-Anzeiger. Das betrifft auch den Kontrollturm. Der steht im Dock A und ist seit 1986 in Betrieb.

Der neue Tower wird zwischen 50 bis 70 Metern hoch sein und damit den aktuellen Kontrollturm mit seiner Höhe von 41 Metern überragen. Außerdem soll der Neubau den Plänen zufolge rund 200 Meter versetzt erfolgen. Der neue Turm soll dann nicht mehr das Problem haben, das es aktuell gibt: «Ein geschütztes Wäldchen gefährdet die Sicht vom Tower auf die Piste 14», erklärte der Skyguide-Sprecher. Die Bäume müssten jeden Herbst und Frühling geschnitten werden.

Wäldchen behindert die Sicht

Mit dem Bau und Design des neuen Turms beschäftigt sich eine eigene Projektgruppe. Eile ist dabei aber offenbar nicht vonnöten. «Weder für das Dock A noch für einen neuen Tower ist ein Baugesuch eingereicht. Eine Inbetriebnahme ist im Masterplan nicht vor 2025 vorgesehen», so der Flughafensprecher. Am Dock A fliegen heute vor allem Europaflüge ab.

Einen ferngesteuerten Tower, wie zum Beispiel der London City Airport ihn plant, wollen der Flughafen Zürich und die schweizerische Flugsicherung Skyguide aber nicht als Nachfolger. Dafür sei der größte Schweizer Flughafen «viel zu komplex», so ein Sprecher von Sky­guide. Also wird es einen herkömmlichen neuen Turm geben.

Mehr zum Thema

So sieht das Terminal für Privatpiloten und VIPs mit Businessjets künftig aus.

So soll Zürichs neuer Business-Airport aussehen

Längere Pisten: Die beiden Ausbauprojekte (in orangener Farbe) und annäherungsweise eingezeichnet.

Flughafen Zürich kann auf Pistenverlängerung hoffen

Wenn im Kontrollturm niemand sitzt

Wenn im Kontrollturm niemand sitzt

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier