Dennoch steckt die Frankfurter Fluglinie schon mitten in den Vorbereitungen für den Umzug, der Mitte April 2027 stattfinden soll. Das Projekt dazu trägt den Namen «Da Vinci», wie aus einem Condor-Schreiben an das eigene Personal hervorgeht, das aeroTELEGRAPH vorliegt.
«Im Pier G wird das neue Walk Boarding vorbereitet»
«Während die grundlegenden Anforderungen inzwischen definiert sind, werden die Konzepte nun Schritt für Schritt konkretisiert und mit internen sowie externen Partnern abgestimmt», heißt es. Gemeinsame Arbeitsgruppen mit Flughafenbetreiberin Fraport würden die zukünftigen Abläufe im Terminal und auf dem Vorfeld entwickeln. «Dazu gehören unter anderem die Planung der Flugzeugpositionen, Check-in- und Gepäckprozesse, Passagier- und Transferwege sowie Sonderprozesse für Destinationen wie Israel, die USA und Kanada.»
Zusammen mit Fraport wird unter anderem ein speziell für Flüge nach Tel Aviv ausgelegtes Gate entwickelt, das besondere Sicherheitsanforderungen der Bundespolizei erfüllt. «Im Pier G wird zudem das für Frankfurt neue Walk Boarding vorbereitet, das insbesondere bei größeren touristischen Flügen effiziente Turnarounds ermöglichen soll», schreibt Condor.
Noch für dieses Jahr plant Condor etliche T3-Tests
Parallel wird am Erscheinungsbild von Condor im T3 gearbeitet. «Ein sichtbarer Bestandteil wird die Condor Check-in Home Zone im Hauptgebäude des Terminals sein, die gezielt im Condor-Look gestaltet wird und das 'Home of Condor' mitten im Terminal erkennbar macht», heißt es. Weitere Markenelemente werde es im und außerhalb des Terminals geben.
Neben diesen inhaltlichen Fragen laufen auch Vorbereitungen für die Abläufe am Umzugstag und den Betriebsstart im T3, etwa durch Schulungen und Simulationen. Noch im laufenden Jahr sind etliche Einzeltests der Systeme vorgesehen. «Darauf aufbauend ist ein ganzheitlicher End-to-End-Test der Prozesse geplant», so Condor.
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