Der neue Siem Reap–Angkor Airport aus der Luft: der neue Flughafen ist seit dem 16.Oktober am Netz.

Siem Reap–Angkor AirportChinesen betreiben Kambodschas neuesten und größten Flughafen

In Kambodcha ist der Siem Reap–Angkor Airport eröffnet worden. Er ist der größte Flughafen des Landes. Gebaut und betrieben wird er von einem chinesischen Unternehmen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ist der Touristenmagnet Kambodschas: die Tempelanlagen von Angkor Wat. Jedes Jahr besuchen rund zwei Millionen Menschen die Ruinen des einstigen Khmer-Reiches, das in seiner Blütezeit rund eine Million Menschen beherbergte. Wiederentdeckt wurden die Tempel mit unzähligen Fresken und überwuchert vom Dschungel 1860 von französischen Forschern. 1992 erklärte die Unesco die Ruinen zum Weltkulturerbe.

Das Einfallstor war bis zum 15. Oktober der Flughafen der nahegelegenen Stadt Siem Reap, der nur knapp fünf Kilometer von den berühmten Tempelanlagen entfernt lag. Der 1932 eröffnete und mehrfach ausgebaute Airport hat seine Kapazitätsgrenze erreicht. Daher beschloss die kambodschanische Regierung aufgrund des prognostizierten Passagierverkehrs schon 2010, einen neuen Flughafen zu bauen.

Build-Operate-Transfer-Modell

Baubeginn war 2020. Seit dem 16. Oktober ist der neue Siem Reap–Angkor Airport mit dem Iata-Code SAI am Netz. Es ist der erste internationale Flughafen im Ausland, der von chinesischen Unternehmen nach dem Build-Operate-Transfer-Modell entwickelt wurde. Gebaut und betrieben wird der Airport von der Yunnan Aviation Industry Investment Group. Die Kosten sollen bei 1,1 Milliarden Dollar gelegen haben.

Der neue Flughafen erstreckt sich über eine Fläche von 700 Hektar und liegt 40 Kilometer östlich von den Tempelanlagen. Das Terminal ist im traditionellen kambodschanischen Architekturstil gehalten und verfügt über 15 Fluggastbrücken. Die einzige Piste hat eine Länge von 3.600 Metern. Es gibt auch ein Frachtterminal.

Drei Ausbaustufen

Der Flughafen kann Flugzeuge bis zur Boeing 777 und dem A350 abfertigen, schreibt die Khmer Times. In der ersten, jetzt eröffneten Ausbaustufe hat der Airport eine Kapazität von sieben Millionen Reisenden pro Jahr. In einer zweiten Stufe ab 2030 soll die Start- und Landebahn verlängert werden. Die Kapazität steigt auf 12 Millionen Passagiere pro Jahr. In einer dritten Ausbaustufe ab 2050 werden 20 Millionen Reisen pro Jahr erwartet.

Aktuell werden 13 Destinationen in sieben Ländern angeflogen. Die wichtigsten Airlines sind Cambodia Angkor Air, Vietnam Airlines, Air Asia und Bangkok Airways.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie weitere Bilder des neuen Flughafens. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Flieger von Small Planet Airlines: Noch mehr Ambitionen in Kambodscha.

Fünf Airlines wollen in Kambodscha starten

Kambodschas berühmte Tempelanlage Angkor Wat: Air Asia wird im Land aktiv.

Air Asia baut neue Airline in Kambodscha auf

Etihad-Check-in im neuen Terminal A des Flughafens Abu Dhabi: Die Airline ...

Wie die Airlines ins neue Terminal A in Abu Dhabi umziehen

ticker-kambodscha

Kambodscha und USA schließen Open-Skies-Abkommen ab

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies