Korea: Die Spannung zwischen Norden und Süden lässt nach.

Nordkorea warnt vor RaketentestsChance auf kürzere Flugrouten nach Korea

Nordkorea will künftig vor Raketentests die Nachbarländer warnen. Das ermöglicht Fluggesellschaften kürzere Flugrouten. Jetzt fliegen sie aus Sicherheitsgründen Umwege.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das Tauwetter zwischen den verfeindeten Nachbarn lässt Fluggesellschaften hoffen. Kürzlich hat Nordkorea bei der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation Icao neue internationale Flugrouten beantragt. Im Gegenzug ist das kommunistische Regime bereit, seinen Luftraum für Flüge aus Südkorea zu öffnen. Das würde kürzere Flugrouten zwischen Seoul und Europa ermöglichen.

Eine weitere Wendung könnte zusätzliche Entlastung bringen. Künftig will Nordkorea vor der Durchführung von Raketentests oder ähnlichem mit genügend Vorlaufzeit warnen. «Wir haben eine glaubhafte Bestätigunng von der Demokratischen Volksrepublik Korea erhalten, dass sie keine für die Luftfahrt gefährlichen Dinge mehr tun ohne davor die Nachbarstaaten vorgängig zu informieren. Zudem haben sie zugesichert, solche Aktivitäten zu koordinieren, um die Sicherheit zu gewährleisten», erklärte Icao-Vertreter Stephen Creamer gemäß der Nachrichtenagentur Reuters nach einem Besuch in Pyongyang.

«Tests mit Boden-Boden-Raketen ohne Vorwarnung»

Bisher fliegen Fluggesellschaften noch große Umwege, um allfälligen nordkoreanischen Raketentests auszuweichen. So warnt die deutsche Regierung ihre Fluggesellschaften ausdrücklich, den nordkoreanischen Luftraum nicht zu benutzen. «Potenzielles Risiko für die Luftfahrt durch Tests mit Boden-Boden-Raketen ohne Vorwarnung» heißt es darin.

Im August haben viele Fluggesellschaften ihre Routen nochmal angepasst. Damals flog eine nordkoreanische Rakete nur rund 100 Kilometer an einer Boeing 777 von Air France vorbei.

Mehr zum Thema

Air-Koryo-Check-in in Peking: Gibt es bald mehr Verbindungen nach Nordkorea?

Nordkorea beantragt neue internationale Flugrouten

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier