Raketenstart: Gefahr für die Luftfahrt.

NordkoreaRakete wenige Minuten von Air-France-Jet entfernt

Die letzte nordkoreanische Rakete stürzte ins Meer. In der Nähe flog zu jener Zeit eine Boeing 777 von Air France durch.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Raketentests Nordkoreas sind ohnehin schon beunruhigend. Am letzten Freitag feuerte die Diktatur eine weitere Rakete ab, die nach nordkoreanischen Angaben eine Höhe von mehr als 3700 Kilometer erreichte und um 11:27 Uhr im japanischen Meer niederging. Wie nun klar wird, bedeuten diese Tests auch Risiken für die Luftfahrt.

Air-France-Flug AF293 von Tokio nach Paris war laut Daten des Portals Flightaware nur etwa sieben Flugminuten und rund 100 Kilometer von dem Bereich entfernt, in dem die Rakete ins Meer stürzte. Die Fluggesellschaft bestätigte in einer Stellungnahme gegenüber US-Medien, dass sich die Boeing 777 in der Nähe der Rakete befunden habe. Er sei aber nie gefährdet gewesen.

Größere No-Fly-Zone

«Wir analysieren Flugrouten laufend entsprechend der Gefahrenlage», so Air France. Sicherheitsexperten geben aber zu bedenken, dass Nordkorea unberechenbar ist und die Tests unangekündigt sind. Laut dem Nachrichtensender CNN gibt es zwei feste Flugrouten in einem Umkreis von 16 Kilometern vom Ort, an dem die Rakete abstürzte.

Air France hat nun bekannt gegeben, auf den Vorfall zu reagieren. Man überfliege Nordkorea ohnehin nicht, so ein Sprecher. Man habe aber die No-Fly-Zone, die das Land umgebe, vergrößert, so die Airline zum kanadischen Portal Global News.

Mehr Gefahrenherde

Die Zahl der Gebiete, die Airlines wegen derartiger Gefahren meiden müssen, steigt immer weiter an. Der schlimmste Zwischenfall der letzten Jahre ereignete sich, als im Juli 2014 eine Boeing 777 von Malaysia Airlines über der Ostukraine abgeschossen wurde. Noch immer schieben sich Russland und die Ukraine gegenseitig die Schuld zu.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.

Airbus A350 von Air France biegt falsch ab und bleibt stecken

ticker-air-france

Air France passt Boston-Flugplan im Sommer 2026 an

ticker-air-france

Air France und British Airways: Vor fünfzig Jahren startete die Concorde in den Linienbetrieb

Eine Concorde von Air France über Rio de Janeiro: Am 21. Januar 1976 startete das Flugzeug in den Liniendienst.

Vor 50 Jahren startete die Concorde in den Liniendienst

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies