Flughafen Hamburg: Zwei Tage, zwei Streiks.

FreitagFlughäfen planen normalen Betrieb - doch in Hamburg wird erneut gestreikt

Nach dem Streik bei der Luftsicherheit erwarten die meisten deutschen Flughäfen für Freitag weitestgehend normalen Betrieb. In Hamburg wird dagegen erneut gestreikt.

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Der von der Gewerkschaft Verdi ausgerufene Streik des Luftsicherheitspersonals hat am Donnerstag (1. Februar) den Flugbetrieb an deutschen Flughäfen beeinträchtigt. Am Freitag entspannt sich die Lage für Fluggäste nun wieder. So kündigt etwa der Hauptstadtflughafen BER wieder einen regulären Flugbetrieb an und erklärt lediglich: «Durch Umbuchungen aufgrund des Streiks kann es zeitweise ein leicht erhöhtes Passagieraufkommen geben.»

Auch der Airport Stuttgart erwartet für Freitag wieder regulären Flugbetrieb. «Passagieren wird dennoch empfohlen, auch am Folgetag den Status des Fluges zu checken», so der Flughafen. Es kann vereinzelt noch zu Änderungen im Flugplan kommen.»

Nächster Streik in Hamburg

Am Flughafen Köln/Bonn fielen am Donnerstag 92 von ursprünglich geplanten 113 Passagierflügen aus. Der Airport warnt: «Es kann auch über das eigentliche Streikende hinaus zu Beeinträchtigungen oder Verzögerungen kommen.» In Düsseldorf fanden am Donnerstag immerhin 188 von geplanten 286 Flugbewegungen statt. «Am Folgetag eines Streiks kann es vereinzelt noch zu Verzögerungen kommen», schreibt der Flughafen.

Anders ist die Lage am Flughafen Hamburg aus. Dort hat Verdi für Freitag die Beschäftigten der Flughafen-Bodenverkehrsdienste «kurzfristig und ganztägig zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen», wie der Airport mitteilt. Das treffe unter anderem die Gepäck- und Flugzeugabfertigung. Man arbeite «mit Hochdruck an weitestgehend normalem Flugbetrieb für die Passagiere». Beeinträchtigungen könnten dennoch nicht ausgeschlossen werden.

Am besten nur Handgepäck

Flugstreichungen sind vorerst nicht bekannt. «Die Fluggäste werden dennoch gebeten, sich laufend über ihren aktuellen Flugstatus zu informieren, da eventuelle Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können», so der Flughafen. «Zudem sollten Passagiere ausreichend Zeit einplanen und das aufgegebene Gepäck auf ein Minimum reduzieren beziehungsweise wenn möglich nur mit Handgepäck reisen.»

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