Ladestationen für Laptops gehören in den meisten Business-Class-Kabinen zur Grundausstattung.

Was Business-Reisende ausgeben

Eine Untersuchung zeigt: Die Flugtickets machen den größten Teil der Kosten von Geschäftsreisen aus.

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Die Airlines weltweit stecken immer mehr Geld in besseren Komfort: W-Lan, Ladestationen für Laptops und andere Geräte, auf Langstrecken möglichst gemütliches Ambiente. Damit wollen sie eine wichtige Kundengruppe beeindrucken - die Reisenden, die beim Buchen ihrer Flüge nicht allzu sehr aufs Geld achten müssen. Und das sind zu einem großen Teil die Geschäftsreisenden. Die Firma Concur Technologies hat die Ausgaben der Geschäftsreisenden von rund 3000 der 15'000 Firmen untersucht, die das Unternehmen weltweit betreut. So haben sie herausgefunden, wofür die Budgets hauptsächlich verwendet werden. Flüge nehmen mit 23 Prozent der Gesamtausgaben den größten Teil davon in Anspruch, wie das Wall Street Journal berichtet - das ist wesentlich mehr, als beispielsweise für Hotels (rund 19 Prozent) oder Essen (rund 9 Prozent) draufgeht.

Trotz der wirtschaftlichen Turbulenzen in den vergangenen Jahren gaben die Geschäftsreisenden immer mehr Geld für ihre Flugreisen aus. Im zweiten Quartal 2011 stiegen die Ausgaben für Flugreisen gemäß den Verfassern der Studie um einen «bedeutenden» Anteil an. 447 Dollar zahlten die Firmen pro Ticket ihrer Angestellten (Basis: zweites Quartal 2011). Das sind rund 9 Prozent mehr als in der gleichen Periode im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorquartal erhöhten sich die Ausgaben um etwas mehr als zwei Prozent. Aber auch die Nutzung von Airport-Lounges oder Spezialangeboten wie W-Lan oder gutem Essen an Bord gingen ins Geld. An Bord gaben die Geschäftsreisenden im Schnitt 49 Dollar aus - und das ist der Betrag ohne Gepäckgebühren oder Upgrades.

Kosten für dich, Meilen für mich

Auffällig an der Analyse der Ausgaben ist außerdem: Die Business-Flieger nutzen sehr bewusst mal die Kreditkarte des Unternehmens, mal die eigene. Für die Tickets der Flüge wurde selbstverständlich die Firmenkarte belastet. Ging es allerdings darum, die Meilen zu sammeln, dann gingen die zumeist aufs eigene Konto. Dabei gehören die Meilengutschriften von Geschäftsreisenden in den allermeisten Ländern rechtlich dem Unternehmen.

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