So soll die neue Business Class von Lufthansa aussehen. Die Verschalung soll für mehr Privatsphäre sorgen.

Mehr PrivatsphäreSo sieht Lufthansas neuer Business-Sitz aus

Lufthansa zeigt erstmals ihren neuen Business-Sitz. Passagiere müssen sich allerdings noch etwas gedulden, bis sie ihn testen können.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

2020 soll es soweit sein: Lufthansa fliegt als erste Fluglinie weltweit die Boeing 777-9 – und darin wird auch eine neue Business Class eingebaut sein. Viel hat die Fluggesellschaft darüber noch nicht verraten. Ein «fantastisches neues Flugerlebnis» versprach Vorstand Harry Hohmeister vergangenen März. Nun hat Lufthansa erstmals den Schleier gelüftet und gezeigt, was die Premium-Passagiere in Zukunft erwartet.

Neu wird jeder Business-Sitz direkten Zugang zum Gang haben. Er lässt sich in ein Bett von 2,2 Meter verwandeln.  Zudem soll eine spezielle Schulterzone für Seitenschläfer besseren Schlaf garantieren, teilt die Fluggesellschaft bei Twitter mit. Eine Verschalung um den Sitz herum verschafft den Reisenden zudem mehr Privatsphäre als bisher. Auch Stauraum soll es mehr geben.

Steuerung über ein Tablet

In der Mitte der neuen Business Class wechseln sich Zweier- und Einerreihen ab. Lufthansa hat sich also für eine 1-1-1/1-2-1-Konfiguration entschieden. Die Einzel-Sitze sind regelrechte Throne und bieten enorm viel Platz – allerdings kann man von ihnen aus kaum die Fenster sehen.

«Der Passagier kann seine ganze Umgebung individuell gestalten», verriet Hohmeister im Frühling. Alles – von der Sitzposition über die Beleuchtung bis hin zum Unterhaltungsprogramm – können Reisende über ein Tablet steuern, das zum Sitzplatz gehört. Das ist auch auf dem nun veröffentlichten Bild sichtbar. Das neue Produkt basiert auf dem Sitz CL6710 vom Hersteller Recaro. Erste Kundin für die Reihe war Israels El Al. Sie baut sie in ihre Dreamliner ein.

Alte Business ist nicht alt

Hohmeister hatte im Frühjahr erklärt, dass Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss gemeinsam an den Entwürfen des neuen Business-Class-Sitzes beteiligt sind. Auch Kunden der beiden Töchter werden in einigen Jahren mit den neuen Sesseln fliegen, wenn diese Fluggesellschaften ihre Langstreckenflotten erneuern.

Die aktuelle Business Class von Lufthansa ist nicht wirklich alt. Sie stammt von 2012. Allerdings ist die vordere Kabine der Ort, wo am meisten Wettbewerb herrscht. Entsprechend gibt es da auch am meisten Innovationen. Kürzlich haben beispielsweise Delta, Singapore, United, Qatar, Emirates neue Business-Sitze vorgestellt.

Sehen Sie oben in der kleinen Galerie den Vergleich zwischen dem neuen und dem aktuellen Business-Produkt von Lufthansa.

Mehr zum Thema

Q Suite, die neue Business Class von Qatar Airways. Hier zu sehen: ein Sitzplatz in der Außenreihe.

Ein Blick in Qatars neue Business Class

United setzt in neuer Business Class auf guten Schlaf

United setzt in neuer Business Class auf guten Schlaf

Die neue First-Class im A380 von Singapore Airlines: Die ersten beiden Suiten können in eine mit Doppelbett umgewandelt werden.

Singapore bringt Hotelzimmer in der First Class

boeing 777X-erster flug serienproduktion

Hier fliegt erstmals eine Boeing 777X aus der Serienproduktion - sie ist für Lufthansa bestimmt

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg