Die ganze Reihe für sich alleine - das muss gar nicht so teuer sein.

Nie mehr lästige Sitznachbarn

Bei manchen Fluggesellschaften kann man nun endlich seine Ruhe haben - wenn man dafür etwas zahlt.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Eigentlich könnte Fliegen so schön sein. Wäre da nicht immer das Risiko, neben einer absolut unerträglichen Person zu sitzen. Sie stinken, sie labbern, sie machen merkwürdige Geräusche - sie machen auf jeden Fall allen die Reise zur Qual. Bei einem kurzen Flug kann das noch erträglich sein. Doch wenn es länger dauert, wünscht sich wohl der ein oder andere Passagier, er hätte doch einfach den Platz neben sich auch noch reserviert. Wenn doch nicht das zusätzliche Ticket so teuer wäre. Einige Airlines bieten nun eine Lösung für dieses Problem. Eine, von der sie auch selbst etwas haben. Bei Air Asias Langsteckentochter Air Asia X ist das die Empty Seat Option. Allein Reisende der malaysischen Fluggesellschaft können damit sogar zwei Plätze neben sich buchen und so fast schon eine richtige Liege in der Economy Class ihr eigen nennen. Reist man zu zweit, hat man die Möglichkeit, den verbleibenden Platz zu buchen. Und das für ziemlich wenig Geld, wenn sie Glück haben.

Air Asia arbeitet dabei mit Optiontown zusammen, einer Internetseite, die sich auf genau solche Spezialgeschäfte spezialisiert hat. So bietet sie etwa auch Upgrade-Möglichkeiten wie mehr Beinfreiheit bei Airlines wie Aeromexico, SAS oder Air India. Reisende können sich für den Extra-Luxus anmelden. Das kostet für die Empty Seat Option einen Dollar. Wenn sie Glück haben und es noch genug freie Plätze gibt, kann der Platz neben ihnen dann sogar nur sechs Dollar kosten. Falls es freie Plätze gibt, erfahren die Passagiere das 72 Stunden vor Abflug, falls nicht, erhalten sie ihr Geld zurück.

Für wenig Geld

Auch KLM bietet den Passagieren zumindest die Möglichkeit, einen Sitznachbarn mit ähnlichen Interessen zu finden - Das Social Seating kann die Reisenden entsprechend ihrer Interessen, die sie in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Linkedin angeben, platzieren. Mit Air New Zealands Twin Seat Option kann man ebenfalls den Sitz neben sich kaufen - der Preis soll wesentlich niedriger sein als der für ein einzelnes Ticket, variiert aber je nach Strecke und Verfügbarkeit. Ähnliches bietet Spaniens Billigfluglinie Vueling an. Mit der Option Duo kann man sich den Sitz neben sich - falls es genug freie Plätze gibt - für 60 Euro auf Inlands- und für 70 Euro auf internationalen Flügen frei halten.

Mehr zum Thema

Business Class im Airbus A330 Neo von Condor: Wie viel ist Ihnen ein Upgrade wert?

Condor versteigert jetzt Upgrades

Lufthansas künftige Business Class: Upgrade könnte in letzter Minute möglich sein.

Lufthansa will Upgrades am Gate versteigern

Dorothea Hohn, Geschäftsführerin von Global Communication Experts GmbH

«Dreimal vergeblich zur Landung angesetzt und dann trotzdem umgekehrt»

Passagier am Flughafen: Reisende zahlen drauf, wenn es bequemer wird.

Wofür Passagiere zu zahlen bereit sind

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack