Lufthansa-Sitz: An Bord wird demnächst kein Duty-Free-verkauf mehr stattfinden.

Ab SeptemberKein Stauraum und keine Nachfrage - Lufthansa schafft Duty-Free-Verkauf an Bord ab

Reisende kaufen weniger und der Platz wird für andere Dinge gebraucht. Daher stellt Lufthansa den Verkauf von Zigaretten, Parfum und Co. auf Flügen bald ein.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wer sich schon einmal auf einem Flug gelangweilt hat, wird es wohl getan haben: Einmal durch den Duty-Free-Katalog blättern, der in den Sitztaschen vieler Airlines immer noch zu finden ist. Der Gang der Kabinenbesatzung durch die Kabine mit einem Trolley voller Waren wie Zigaretten oder Parfum ist zudem bei vielen Fluggesellschaften noch Standard. So etwa bei Lufthansa. Doch das ändert sich bald.

Wie die Fluggesellschaft gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigt, schafft Lufthansa den Bordverkauf auf Langstrecken ab. «Bereits im Februar wurde der Bordverkauf um die Strecken reduziert, die sich in der Vergangenheit als wirtschaftlich nicht rentabel erwiesen hatten», so ein Sprecher. Nach umfangreichen Analysen habe man nun entschieden, den Bordverkauf in seiner klassischen Form im September 2025 komplett einzustellen.

KLM stellte Bordverkauf vor sechs Jahren ein

2019 hatte es noch anders ausgesehen. Damals hatte die niederländische KLM bekannt gegeben, den Duty-Free-Verkauf einzustellen. «Das Shopping an Bord ist fester Bestandteil unseres Serviceangebots, das von vielen Passagieren eingefordert und erwartet wird», erklärte Lufthansa damals noch gegenüber aeroTELEGRAPH. Doch das scheint sich während der Pandemie gewandelt zu haben.

Wie mit dem Thema vertraute Personen erklären, nehmen die Waren für den Bordverkauf zudem wichtigen Stauraum in Anspruch - und der wird offenbar gerade im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Langstreckenservices vermehrt für andere Dinge gebraucht. Da immer weniger Reisende Duty-Free-Artikel kaufen, scheint der Schritt also logisch.

Lufthansa-Shops am Flughafen bleiben

«Der Bordverkauf wird aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt», so der Lufthansa-Sprecher zu den Gründen. Der Online-Katalog und die Geschäfte des Worldshops, etwa an Flughäfen, seien davon nicht betroffen.

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Saab Global Eye
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab Global Eye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack