Lufthansa-Sitz: An Bord wird demnächst kein Duty-Free-verkauf mehr stattfinden.

Ab SeptemberKein Stauraum und keine Nachfrage - Lufthansa schafft Duty-Free-Verkauf an Bord ab

Reisende kaufen weniger und der Platz wird für andere Dinge gebraucht. Daher stellt Lufthansa den Verkauf von Zigaretten, Parfum und Co. auf Flügen bald ein.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Wer sich schon einmal auf einem Flug gelangweilt hat, wird es wohl getan haben: Einmal durch den Duty-Free-Katalog blättern, der in den Sitztaschen vieler Airlines immer noch zu finden ist. Der Gang der Kabinenbesatzung durch die Kabine mit einem Trolley voller Waren wie Zigaretten oder Parfum ist zudem bei vielen Fluggesellschaften noch Standard. So etwa bei Lufthansa. Doch das ändert sich bald.

Wie die Fluggesellschaft gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigt, schafft Lufthansa den Bordverkauf auf Langstrecken ab. «Bereits im Februar wurde der Bordverkauf um die Strecken reduziert, die sich in der Vergangenheit als wirtschaftlich nicht rentabel erwiesen hatten», so ein Sprecher. Nach umfangreichen Analysen habe man nun entschieden, den Bordverkauf in seiner klassischen Form im September 2025 komplett einzustellen.

KLM stellte Bordverkauf vor sechs Jahren ein

2019 hatte es noch anders ausgesehen. Damals hatte die niederländische KLM bekannt gegeben, den Duty-Free-Verkauf einzustellen. «Das Shopping an Bord ist fester Bestandteil unseres Serviceangebots, das von vielen Passagieren eingefordert und erwartet wird», erklärte Lufthansa damals noch gegenüber aeroTELEGRAPH. Doch das scheint sich während der Pandemie gewandelt zu haben.

Wie mit dem Thema vertraute Personen erklären, nehmen die Waren für den Bordverkauf zudem wichtigen Stauraum in Anspruch - und der wird offenbar gerade im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Langstreckenservices vermehrt für andere Dinge gebraucht. Da immer weniger Reisende Duty-Free-Artikel kaufen, scheint der Schritt also logisch.

Lufthansa-Shops am Flughafen bleiben

«Der Bordverkauf wird aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt», so der Lufthansa-Sprecher zu den Gründen. Der Online-Katalog und die Geschäfte des Worldshops, etwa an Flughäfen, seien davon nicht betroffen.

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies