Papier-Impfpass: Ein digitaler Nachweis ist schwieriger fälschbar.

ImpfnachweiseJapans Airlines beschweren sich über Papier-Zertifikate

Während vielerorts bereits digitale Covid-Zertifikate ausgestellt werden, gibt es sie in Japan aktuell nur auf Papier. Den Airlines macht das Sorgen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Immerhin eine Sache wurde durch die Pandemie vorangetrieben: Viele Länder und Unternehmen haben riesige Entwicklungsschritte in Sachen Digitalisierung gemacht. Doch ausgerechnet das Land, das in den Augen vieler Menschen technologisch extrem weit entwickelt ist, hinkt in einer wichtigen Sache hinterher: In Japan gibt es aktuell keine digitalen Covid-Zertifikate wie zum Beispiel in der EU.

Die Fluggesellschaften des Landes verlangen, dass sich das schnell ändert. Denn die Ausbreitung neuer Covid-Varianten deutet darauf hin, dass man noch eine ganze Weile lang Nachweise über negative Tests, Genesung oder Impfung erbringen muss. «Andere Länder machen Fortschritte bei digitalen Zertifikaten, und zwar schnell», sagt etwa All-Nippon-Airways Manager Juichi Hirasawa zur Wirtschaftszeitung Nikkei. «Japan darf nicht zurückfallen.»

Noch ein Jahr bis zur Digitalisierung?

Apps, mit denen der Impf-, Genesungs- oder Testnachweis elektronisch erfolgen kann, gibt es bereits zahlreich. Unter anderem hat auch der Airline-Dachverband Iata mit dem Travel Pass bereits vor Monaten ein Angebot lanciert, das einige Fluggesellschaften auch bereits testen. Doch die japanische Regierung muss die Nutzung einer solchen App erst erlauben.

Und das, so vermutet man bei ANA, dürfte noch etwa ein Jahr dauern. Offiziell heißt es, die Taskforce der japanischen Regierung wolle digitale Zertifikate bis Ende des Jahres auf den Markt bringen. Die Luftfahrtbranche des Landes stört sich allerdings daran, dass kein Mitglied der Taskforce aus dem Transportministerium kommt, berichtet Nikkei.

Nicht so einfach fälschbar

Yuji Akasaka, Präsident von Japan Airlines, fürchtet, dass Perfektionismus dem Land schaden könne, weil er den Prozess verlangsame. «Wenn wir perfekt sein wollen, bleiben wir zurück», sagt er. Denn digitale Zertifikate seien auch schlechter fälschbar als solche auf Papier. Und das sei im Sinne der Sicherheit.

Mehr zum Thema

EU will auf Juni den Grünen Pass einführen

EU will auf Juni den Grünen Pass einführen

Fernweh: Es wird bleiben.

Wie sieht die Normalität nach der Krise aus?

Positiver Covid-19-Test: So darf man nicht an Bord.

Mann mit Covid-19 schmuggelte sich als seine Frau an Bord

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin