Apple's iPad: Immer mehr Passagiere wollen mit ihren mobilen Geräten ins Internet.

Internet bald Grundausstattung

W-Lan im Flugzeug - was vor ein paar Jahren noch kaum denkbar war, soll schon bald Standard sein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Um mehr als 600 Prozent sollen die Einnahmen der Airlines durch das Angebot von drahtlosem Internet bis 2015 wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Beratungsfirma In-Stat. Die enorme Zahl bezieht sich auf den amerikanischen Markt. Dort ist die Nutzung von W-Lan an Bord auch heute schon stark verbreitet. Von 225 Millionen Dollar im laufenden Jahr sollen die Einnahmen auf über 1,5 Milliarden im Jahr 2015 steigen. In anderen Märkten sieht man das Angebot - ebenso wie in den USA vor ein paar Jahren auch noch - noch als ein Unterscheidungsmerkmal von der Konkurrenz an. «In den Vereinigten Staaten ist es aber inzwischen zu einer Voraussetzung im Wettbewerb geworden», so In-Stat-Analystin Amy Cravens.

In Zukunft müssten sich die Fluggesellschaften daher darauf vorbereiten, ein breiteres Angebot zu liefern. «Es geht nun nicht mehr darum, die Kunden von den Vorzügen zu überzeugen, sondern darum, durch einen besseren Service höhere Gewinne einzufahren.» Einige Fluggesellschaften haben damit schon angefangen. So hat etwa American Airlines vor, Filme auf die mobilen Internetgeräte der Passagiere zu streamen - sodass diese sie dann zu Hause zu Ende schauen können (aeroTELEGRAPH berichtete).

Breiteres Angebot gefordert

Aber auch international steht laut der Analyse ein Wandel bevor. Dort geht dieser allerdings etwas langsamer vor sich. Das W-Lan Angebot werde gerade erst zu einem wesentlichen Unterscheidungsmerkmal. Der Wandel zur zwingenden Voraussetzung werde aber sehr schnell gehen. Das liege vor allem auch daran, dass es den Reisenden immer wichtiger sei, ihre mobilen internetfähigen Geräte wie Tablets oder Smartphones auch während des Fluges zu nutzen. Die Anbieter der Internet-Services stellen sich darauf ein und arbeiten an immer neuen Möglichkeiten, Gewinn mit dem Angebot zu machen. Das könne etwa durch Audio- Video- oder Chatfunktionen passieren.

Mehr zum Thema

Jet von Aeroflot: Angeblich schon Internet-Abkommen geschlossen.

Russische Airlines hoffen auf flächendeckendes Wifi - im Jahr 2028

Airbus A220 von Swiss: Bald mit Internet unterwegs.

Internet für alle Kurz- und Mittelstreckenjets von Lufthansa, Austrian und Swiss

Frau an Bord eines Lufthansa-Fliegers: Künftig immer online.

Lufthansa bringt kostenloses Wifi auf Europaflügen

Internetgefahren im Urlaub

Internetgefahren im Urlaub

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies