Champagner: Nicht nur der Schaumwein soll an Bord französisch sein.

Service an BordAir France wirft nicht-französische Getränke raus - mit einer Ausnahme

Die französische Nationalairline überarbeitet das Getränkeangebot in ihren Premiumklassen. Künftig werden in Business und First Class sowie den Lounges fast ausschließlich französische Produkte serviert. Nur ein internationaler Klassiker bleibt bei Air France an Bord.

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Air France setzt in ihren Premiumklassen künftig noch stärker auf französische Produkte. Die Fluggesellschaft hat das Angebot an Getränken in den Kabinen Business und First sowie in ihren Lounges überarbeitet. Künftig sollen dort nahezu ausschließlich Getränke aus französischer Produktion ausgeschenkt werden, berichtet der TV-Sender BFM.

Aus dem Sortiment verschwinden unter anderem Schweppes Tonic, Sprite und Fuze Tea. Stattdessen setzt Air France auf französische Limonaden, Tonic Water, Eistees und Bio-Fruchtsäfte. Die Fluggesellschaft spricht von einer Auswahl, die «das Beste Frankreichs» hervorheben solle.

Coca-Cola bleibt bei Air France erhalten

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Coca-Cola bleibt an Bord. Die Fluggesellschaft begründet das damit, dass das Getränk insbesondere bei internationalen Reisenden weiterhin sehr gefragt sei. Es bleibe daher das einzige nicht-französische Markenprodukt im neuen Softdrink-Angebot der Premiumklassen.

Die neue Getränkekarte ist Teil einer breiteren Strategie, mit der Air France ihre französische Identität stärker in den Vordergrund rücken will. Erst kürzlich stellte die Airline für den Sommer neue Cocktails vor, die eigens für die verschiedenen Reiseklassen entwickelt wurden. Die Fluggesellschaft gehört zudem zu den wenigen Airlines weltweit, die Champagner unabhängig von der Reiseklasse zu jeder Mahlzeit anbieten.

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