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El Al

Flugbegleiterin stirbt nach Masern-Ansteckung im Flug

Eine Flugbegleiterin der israelischen Nationalairline steckte sich auf einem Flug mit der Krankheit an. Das kostete sie das Leben. Nun handelt El Al.

Masern (Symbolbild): Heimtückische und gefährliche Krankheit.

Wer sich gegen Masern impft, braucht zwei Spritzen. Nur dann ist die Impfung wirklich wirksam. Einer 43-jährigen Flugbegleiterin von El Al wurde das nun zum Verhängnis.

Offenbar hatte sie nur eine der zwei Injektionen erhalten. Als sie dann auf einem Flug von New York nach Tel Aviv in Kontakt mit einem infizierten Passagier kam, steckte sie sich mit Masern an, berichtet die Zeitung Jerusalem Post. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Sie können zu schweren Komplikationen führen, und das war im Fall der El-Al-Flugbegleiterin der Fall.

Crews werden jetzt geimpft

Die Frau wurde einige Tage nach dem Flug am 26. März ins Krankenhaus eingeliefert und fiel in ein Koma. Diese Woche ist sie verstorben. El Al spricht den Angehörigen ihr tiefstes Beileid aus – und die Airline handelt nun. Sie gab bekannt, nun alle Crews gegen die Krankheit zu impfen.

Masernerkrankungen nehmen weltweit wieder zu. Der Grund dafür ist, dass sich wieder mehr Personen nicht impfen lassen – und so nicht nur sich selbst, sondern auch andere gefährden.

Mehr zu Masern lesen Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.



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