Airbus A220 von Swiss: Fliegt oft nach Nürnberg.

Notlandung des Airbus A220Flugbegleiter von Swiss im Krankenhaus in Graz verstorben

Nach der Notlandung eines Airbus A220 in Graz musste ein Flugbegleiter notfallmäßig ins Krankenhaus eingeliefert werden. Jetzt ist der junge Swiss-Angestellte verstorben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Tragische Nachricht von Swiss. Mit «großer Bestürzung und in tiefer Trauer» müsse man mitteilen, dass der nach der Notlandung in Graz ins Krankenhaus eingelieferte Flugbegleiter am 30. Dezember verstorben sei. Der junge Mann war Teil der Kabinenbesatzung von Flug LX1885 vom 23. Dezember von Bukarest nach Zürich, der wegen Rauch im Cockpit und in der Kabine notfallmäßig in Graz landen musste.

«Wir sind alle zutiefst schockiert über den Tod unseres geschätzten Kollegen. Die Nachricht lässt uns tieftraurig und fassungslos zurück. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des jungen Mannes, deren Schmerz unermesslich sein muss. Ich möchte der Trauerfamilie im Namen der gesamten Swiss-Belegschaft unser tief empfundenes Beileid aussprechen», kommentierte Jens Fehlinger, Chef von Swiss. Nach einer Triebwerkspanne hatte sich im Airbus A220 mit dem Kennzeichen HB-JCD starker Rauch gebildet. Der Flugbegleiter wurde daraufhin bewusstlos.

«Es ist ein schwarzer Tag für uns alle»

Er wurde seither auf der Intensivstation des Krankenhauses von Graz behandelt.«Es ist ein schwarzer Tag für uns alle. Dass wir ein Mitglied unseres Swiss-Teams verlieren, lässt mich tief bestürzt und sehr betroffen zurück. Wir stehen in dieser schwierigen Zeit zusammen und setzen alles daran, gemeinsam mit den zuständigen Behörden die Ursachen zu finden. Wir haben viele Fragen und wollen Antworten darauf», sagt Swiss-Operativchef Oliver Buchhofer.

Die Untersuchung des Zwischenfalls mit dem A220 mit dem Kennzeichen HB-JCD läuft noch immer. «Erste Analysen deuten auf ein bisher unbekanntes Fehlerbild hin», heißt es in einer Mitteilung von Swiss, die aeroTELEGRAPH vorliegt.  Sowohl Hersteller Pratt & Whitney als auch die Behörden hätten jedoch erklärt, dass kein «grundsätzliches, sicherheitsrelevantes Problem vorliegt».

Mehr zum Thema

Der Airbus A220 von Swiss in Graz: Das Triebwerk wird demontiert.

Triebwerk des Airbus A220 von Swiss zeigt «bisher unbekanntes Fehlerbild»

Airbus A220 von Swiss: Musste in Graz nach heftiger Rauchentwicklung notlanden.

Airbus A220 von Swiss blockiert Flughafen Graz

Die HB-JCD in Graz: Der Airbus A220 steht inzwischen auf dem Vorfeld.

Flugbegleiter von Swiss liegt noch immer auf Intensivstation

Video

air india schaden
Am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat ein Sturm Bodenabfertigungsgeräte über das Vorfeld getrieben. Drei geparkte Airbus A320 von Air India wurden getroffen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack