Bluefin-21: Bislang fand das Spezialgerät nichts.

Outsourcing365 Tage um MH370 zu finden

Die australischen Behörden lagern die Suche nach der verschollenen Boeing 777 von Malaysia Airlines an Private aus. Eines ist klar – schnell wird es nicht gehen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Inzwischen sind es bereits neunzig Tage her, seit Boeing 777 von Malaysia Airlines verschwunden ist. Und trotz einem Großaufgebot an Flugzeugen, Schiffen und spezialisierter Technik gibt es bislang keine Spur von Flug MH370. Das soll sich nun ändern. Die Suche wird dazu an Private outgesourct. Die australische Regierung hat den Auftrag zum Auffinden des Wracks am Mittwoch (4. Juni) öffentlich ausgeschrieben.

Schnelle Resultate sind davon nicht zu erwarten. Denn Firmen können noch bis Ende Juni ein Gebot einreichen. Danach brauchen die Behörden rund einen Monat zur Prüfung der Anträge. Die Suche nach MH370 wird also frühestens im August beginnen. Gerechnet wird mit einer Suchzeit von maximal einem Jahr.

Indischer Ozean zwischen 1000 und 6000 Meter tief

In der Zwischenzeit wird noch das Gebiet verfeinert, in welchem das Wrack vermutet wird. Ausgegangen wird dabei weiterhin vom letzten Kontakt von Flug MH370 mit dem Satelliten von Inmarsat. Dies wird noch zwei bis drei Wochen dauern. Danach wird eine genaue Karte des Meeresgrundes erstellt. In den Ausschreibungsunterlagen wird darauf hingewiesen, dass der Indische Ozean an der Stelle zwischen 1000 und 6000 Meter tief ist.

Für das siegreiche Unternehmen wird es also eine Herkulesaufgabe. In der Unterlagen schreibt die australische Regierung, das Gebiet werde rund 60'000 Quadratkilometer umfassen - das ist in etwas die Größe von Lettland. Zudem muss der Vertragsnehmer versprechen, alle 25 Tage 5000 Quadratkilometer abzusuchen. Schafft er das nicht, gibt es Strafen. Wie viel das Unternehmen am Ende für seinen Auftrag bekommt, ist nicht bekannt. Bezahlt wird aber auch, wenn MH370 nicht gefunden wird.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack