Belocopa: Dank dem System sollen Flugzeuge im Nu gefunden werden.

Innovation nach Flug MH370Neues Gerät soll Jets sofort orten

Eine französische Firma entwickelte ein System. mit dem sich im Meer abgestürzte Flugzeuge im Nu orten lassen sollen. Nach MH370 steigt das Interesse daran.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Marc Schwindenhammer strotzt vor Selbstvertrauen. «Wenn das Flugzeug von Flug MH370 mit unserem Gerät ausgerüstet gewesen wäre, würden wir seine Position schon lange kennen», erklärte der Chef des kleinen südfranzösischen Unternehmens Thétys kürzlich der Zeitung Le Figaro. Er und seine 23 Angestellten entwickelten zusammen mit weiteren Organisationen eine Art Boje, mit der ins Meer gestürzte Flieger im Nu gefunden werden könnten. Nach dem Verschwinden von Flug MH370 ist die Entwicklung plötzlich hochaktuell geworden.

Das Produkt nennt sich Belocopa, oder ausgeschrieben Bouée Éjectable pour la Localisation et Collecte des Paramètres de vol d'un Aéronef abimé en mer. Im Prinzip steckt im kleinen System ein Flugdatenschreiber, der die Strecke aufzeichnet, ein GPS-Sender mit unabhängiger Stromquelle und ein pyrotechnisches Auswurfgerät. Es wird in den hinteren Teil des Fliegers eingebaut. Kommt das Gerät mit Wasser in Berührung, wird es durch die Flugzeugwand hindurch an die Meeresoberfläche geschossen. Dort kann es dann einfach gefunden werden.

Ab 2016 auf dem Markt

Der Prototyp des Belocopa funktioniert bestens. Die Tests seien erfolgreich verlaufen, so Schwindenhammer. Nun will sein kleines Unternehmen das System zur Serienreife weiterentwickeln. 2016 soll es auf den Markt kommen. Dass eine Nachfrage da wäre, daran zweifelt man bei Thétys nicht. Schließlich kostet die Suche nach MH370 Hunderte Millionen. Die Anschaffung des Belocopa würde sich also allemal lohnen.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack