Flugzeuge von Sundair: Ein Airbus A320 startet jetzt in Schweden.

Flüge nach BeirutSundair startet jetzt in Schweden

Die deutsche Fluggesellschaft hat eine neue Nische entdeckt. Sundair fliegt nun von Stockholm in den Libanon. Für die Streckenwahl gibt es drei Gründe.

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Der Strelasund in der Ostsee trennt die Insel Rügen vom Festland bei Stralsund. Die Hansestadt mit 55.000 Einwohnern in Vorpommern gab der deutschen Charterairline Sundair ihren Namen, die dort ihren rechtlichen Sitz hat. Meeresengen, oder eben Sunde, gibt es auch in Stockholm zur Genüge und so ist es zumindest etymologisch schon einmal naheliegend, dass sich die Fluggesellschaft in der schwedischen Hauptstadt wohl fühlt.

Allerdings gibt es ganz andere Gründe dafür, dass Sundair jetzt Flüge ab Stockholm anbietet. Die Corona-Krise hat auch der Charterairline zugesetzt. Ende Oktober flüchtete sie sich unter den Schutzschirm, um vor allem auch mit Leasinggesellschaften neue Verträge aushandeln zu können. Der Betrieb aber läuft weiter und zusätzliche Einnahmequellen sind gerade in den schon sonst immer buchungsschwächeren Wintermonaten sehr willkommen.

Große libanesische und auch syrische Bevölkerung

Still und leise hat Sundair am 11. Dezember Flüge von Stockholm nach Beirut aufgenommen. Die Strecke wird nun ein Mal pro Woche bedient. Dass Sundair in Schweden genau diese Strecke anbietet, kommt nicht von ungefähr. Vor allem gibt es bisher keine Konkurrenz.

Zudem bedient die deutsche Fluglinie die libanesische Hauptstadt bereits ab Berlin und Düsseldorf. Sie muss also vor Ort keine Aufbauarbeit mehr leisten. Doch Sundair-Geschäftsführer Marcos Rossello nennt noch einen weiteren Grund: «Stockholm, mit seiner großen libanesischen und auch syrischen Bevölkerung war der nächste logische Schritt für uns, um zu expandieren».

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