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ATR 72 über Brasilien

Auch Azul zeichnet etwas in den Himmel

Eine ATR 72 von Azul hob über Brasilien zu einem mysteriösen Flug ab. Erst per Flugverfolgung ließ sich erkennen, warum der Turbopropflieger wild herumkurvte.

Nach der Jahrtausendwende begann ein zuerst seltsamer Trend. Einige Läufer schienen scheinbar willkürlich im Zick-Zack durch ihre Nachbarschaften zu rennen. Erst auf Karten von Computerprogrammen ließ sich erkennen, dass dahinter Kalkül steckte. Mit GPS-Trackern zeichneten die Sportler durch ihre Routen virtuell Muster, Bilder und Botschaften.

Längst ist das Malen mithilfe von Bewegungsaufzeichnung auch in der Luftfahrt beliebt. Beinahe wöchentlich machen in sozialen Netzwerken Bilder von besonderen Flugprofilen die Runde.

Zwei Stunden in der Luft

Im März erinnerte beispielsweise ein Kleinflugzeug über Wien inmitten der Covid-19-Pandemie daran, nicht unnötig das Haus zu verlassen. Zum Abschied ihrer Boeing 747 zeichnete vergangene Woche ein Jumbo-Jet von Qantas ein Känguru über die Tasmanische See. El Al verabschiedete ihre letzte Boeing 747 mit einem Umriss des Modells.

Auch die brasilianische Azul schließt sich dem Trend an. Am Montag (27. Juli) hob eine ATR 72 der Fluglinie in Campinas zu einem zweistündigen Flug ab. Dabei handelte es sich nicht um einen gewöhnlichen Linienflug, zeigen Aufzeichnungen des Flugverfolgungsdienstes Flightradar. Das Turbopropflugzeug zeichnete westlich der brasilianischen Metropole das Logo von Azul in die Luft.

Zwischen Passagierflügen

Dabei handelt es sich um einen vereinfachten Umriss von Brasilien. Azul machte bislang keine Angaben über den Zweck der Aktion. Für die ATR 72 war der Flug zwischen gewöhnlichen Passagierflügen eingebettet.



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