Mc Donnell Douglas MD-82 der ehemaligen ATI Aero Trasporti Italiani: Die Marke könnte zurückkehren.

Pläne für neue AirlineFliegen in Italien bald ATI und ITA?

Kehrt eine italienische Traditionsmarke an den Himmel zurück? Ein Unternehmer hat ATI Aero Trasporti Italiani schützen lassen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es begann am 2. Juni 1964. Mit zwei Fokker F-27 nahm ATI Aero Trasporti Italiani ihre Betrieb auf. Von Napoli-Capodichino aus bediente die neue Fluggesellschaft einige Ziele im Inland.

Alitalia hatte die Tochter gegründet, um vor allem den Süden des Landes besser abdecken zu können. Über die Jahre wuchs sie kräftig - im Höhepunkt auf bis zu 90 Flugzeuge, darunter Douglas DC-9, McDonnell Douglas MD-80 und ATR 42. 1994 aber beschloss die Führung der italienischen Nationalairline, die süditalienische Tochter in Alitalia zu integrieren.

Noch keine konkreten Pläne bekannt

Jetzt könnte die Marke an den italienischen Himmel zurückkehren. Wie das Tourismusportal TTG berichtet, wurde die Marke Aero Trasporti Italiani schon vergangenen September neu im italienischen Handelsregister eingetragen. Auf der Webseite präsentiert sich das Unternehmen auch mit dem alten Logo der wieder zum Leben erweckten Fluglinie.

Hinter der neuen ATI steht gemäß dem Bericht Cristiano Spazzali. Er ist mit seiner Aeritalia Holding in der Beratung von Luftfahrtunternehmen tätig. In Stellenanzeigen sucht er bereits Mitarbeitende für Kabine, Cockpit, Boden und Verwaltung. Wie die Flotte der neuen Fluggesellschaft aussehen wird, und wie das Streckennetz, ist noch nicht bekannt.

Gründungsfieber in Italien

Auch wann die neue Airline starten wird, ist noch nicht klar. Wenn ATI Aero Trasporti Italiani  aber abheben wird, wird sie allerdings sehr ähnlich heißen wie die im Oktober startende neue italienische Nationalairline. Die nennt sich nämlich ITA Italia Trasporto Aereo. Sie will allerdings weiterhin unter der Marke Alitalia auftreten, falls sie die bei der von der EU geforderten Auktion ersteigern kann.

In Italien herrscht gerade Gründungsfieber. Ego Airways und Sky Alps sind bereits gestartet. Drei weitere Airlines – Litorali Airlines, Kairos Air und Leone wollen bald abheben.

Mehr zum Thema

Kleiner Flieger: Mit der Beech 1900D bedient Leone ihre Routen.

Die nächste Regionalairline will am Mittelmeer starten

Flieger von Alitalia: Darf die neue Airline die marke verwenden?

Marke Alitalia wird versteigert

Alitalia-Jet in Mailand-Linate: Wie viele Slots bekommt die Nachfolgerin?

Neue Alitalia wird größer - um Slots halten zu können

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin