400 von Flair in der alten Bemalung...

Flair AirlinesWie man aus schlechter Kritik gute Werbung macht

Die kanadische Ultrabilligairline erfand ihr Design komplett neu. Nicht alle Kunden freute das. Doch Flair Airlines nimmt es mit Humor.

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Wenige Themen lösen wohl derart hitzige Debatten in den Kreisen der Luftfahrtfans aus, wie ein neuer Markenauftritt einer Fluggesellschaft. Hierzulande war das eindrücklichste Beispiel der vergangenen Jahre wohl die Auffrischung des Lufthansa-Designs. Hass, Liebe, Verwirrung – alles war dabei, nur egal schien der neue Auftritt niemandem zu sein.

In Kanada genehmigte sich vor einem Jahr die Ultrabilligairline Flair einen neuen Look. Und verglichen mit der Veränderung der Kanadier ist der neue Auftritt von Lufthansa nichts. Vom alten Logo ist nichts mehr zu erkennen.

Mitarbeiter lesen Tweets vor

Moderner sieht Flair definitiv aus – doch nicht allen Kunden gefiel das neue Design. Immerhin brachte der neue Look viel Aufmerksamkeit. Und getreu dem Motto «es gibt keine schlechte PR» nutzte Flair das negative Feedback, um zum einjährigen Jubiläum der Veränderung einen kleinen Werbefilm zu drehen.

Mitarbeiter lesen darin eine Auswahl an bösen Tweets über die neue Bemalung vor. Erfunden hat dieses Format der Talkmaster Jimmy Kimmel, der immer wieder Prominente dazu verdonnert, böse Tweets über sich selbst vorzulesen. Die Angestellten von Flair Airlines finden es offenbar lustig. So lautet eine Botschaft etwa: «Wer auch immer das verbrochen hat, sollte gefeuert werden» – «Ich wars nicht», so die Mitarbeiterin dazu nur lachend.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie den alten und den neuen Auftritt von Flair sowie das ganze Video.

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