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Fastjet startet in Tansania

Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou legt mit seiner neuen Airline im November los - mit Kampfpreisen, wie man sie bislang auf dem Schwarzen Kontinent nicht kennt.

Fastjet

Erscheinungsbild der neuen Airline: Start mit einem Airbus A319.

Mit einem Monat Verspätung soll es nun bald losgehen. Statt im Oktober will Fastjet im November erstmals abheben. «Die Rekrutierung von Personal für die Kabine und die Betreuung am Boden ist weit fortgeschritten», erklärte die Fluggesellschaft am Montag (24. September). Die erste Basis werde man in Dar es Salaam einrichten. Von der tansanischen Metropole aus wird Fastjet dann mit einem ersten Airbus A319 Billigflüge zu Zielen in Ostafrika anbieten. Eine Strecke soll zu Preisen ab 20 Dollar vor Steuern und Gebühren gebucht werden können. In einem zweiten Schritt will die Airline ab der kenianischen Hauptstadt Nairobi mit einem weiteren A319 Ziele in der Region bedienen.

Doch das Unternehmen mit Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou als Großaktionär und Aufsichtsrat will noch viel mehr. Am Ende soll die Flotte 40 Flugzeuge stark sein, 12 Millionen Passagiere pro Jahr transportieren und einen Umsatz von einer Milliarde Dollar erzielen. Zuerst einmal werden aber fünf A319 mit je 156 Sitzplätzen geleast. Sie werden nach Dar es Salaam und Nairobi auf die weiteren Stützpunkte Accra in Ghana und Luanda in Angola verteilt, wie Fastjet nun bekannt gab. Stelios plant aber nicht in kleinen Schritten vorzugehen. Die Flotte will er bereits in einem Jahr auf 15 Flugzeuge hochschrauben. Die Vision am Ende: Die Fluggesellschaft soll die erste Lowcost-Airline für den gesamten afrikanischen Kontinent werden.

Heute noch bunt gemischte Flotte

Fastjet wird für den schnelleren Start die Lizenz der bestehenden kenianischen Fly 540 übernehmen. Sie fliegt heute mit einer bunt gemischten Flotte aus ATR72, Bombardier CRJ-100, Dash 8, Embraer 170, Fokker 28 und DC-9 in Angola, Ghana, Kenia und Tansania. Was mit dem heutigen Flugzeugpark und dem heutigen Streckennetz geschehen soll, ist derzeit noch nicht bestimmt.



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