Viel staunen, wenig kaufen - das wird dieses Jahr in Farnborough das Motto sein.

Bescheidenheit in Farnborough

Die größte Luftfahrtmesse der Welt startet - während viele Airlines in der Krise stecken. Ein Blick auf die Höhepunkte 2012.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Auch dieses Jahr wird alles in die Kleinstadt in der englischen Grafschaft Hampshire pilgern, was Rang und Namen hat. Sie werden durch die vielen Flure der Ausstellungshallen pilgern, die Pavillons der Aussteller besuchen und vor allem viel reden. Doch Jubelstimmung wird an der Farnborough International Airshow 2012 kaum aufkommen. Denn die 47 Milliarden Dollar an Bestellungen, die bei der letzten Messe 2010 zusammenkamen, werden in diesem Jahr wohl deutlich verfehlt. Viele Industriestaaten stecken in einer Rezession oder sind kurz davor. Das bremst die Reise-Nachfrage in diesen Regionen. Weil gleichzeitig auch das Kerosin teuer ist und die Steuern hoch, fahren viele Fluggesellschaften einschneidende Sparkurse. An große Bestellungen ist da kaum zu denken - zumal in den Jahren zuvor viele Flugzeugbauer bereits riesige Bestellungen einsammelten.

Immerhin: Boeing kann mit der modernisierten Version des Single-Aisle-Verkaufsschlagers B737 schon einen kleinen Erfolg vermelden. Pünktlich auf den Start am 9. Juli hin vermeldete der Flugzeugbauer die Bestellung von 23 B737 Max durch Virgin Australia. Bis zum Ende der Messe werden die Orderbücher sicher noch dicker - aber bestimmt nicht so wie in den Vorjahren. Auch das Programm von Farnborough klingt dieses Jahr weniger berauschend als zu Glanzzeiten. Die Überflüge und Stunts werden die Zuschauer auch dieses Jahr begeistern, Flugzeugliebhaber werden auf ihre Rechnung kommen. Doch was fehlt, ist die große Sensation. Von den Schwergewichten der Flugzeugbauer ist wenig Überraschendes angekündigt. Airbus schickt im zivilen Bereich seinen Vorzeigeflieger A380, den A320 und den Geschäftsflieger A319 ACJ. Boeing stellt sein Vorzeigemodell Dreamliner und die Boeing B737-900 aus. Am meisten Aufmerksamkeit wird wohl ein völliger Außenseiter auf sich ziehen: Richard Bransons Allfluggesellschaft Virgin Galactic präsentiert sein Space Ship 2.

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie der Flugzeuge, die es in Farnborough zu sehen gibt.

Mehr zum Thema

Das Flexjet-Terminal von außen: Es soll sich nahtlos in die umgebende Architektur anpassen.

Flexjet baut erstes eigenes Terminal in Europa

Embraer Legacy 600 von Aero: Soll nach Sion fliegen.

Neue Fluglinie fliegt Alpen-Airport Sion an

Der neue Entwurf für Overture: Der Überschallflieger ...

Überschallflieger Boom Overture wird zum Vierstrahler

Die fliegerischen Stunts der Farnborough Air Show

Die fliegerischen Stunts der Farnborough Air Show

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg