Ein Airbus A319 von Lufthansa: In Salzburg ist die D-AILE mit einem Service wagen kollidiert.

BodenkollisionFahrzeug setzt in Salzburg Airbus A319 von Lufthansa außer Gefecht

In Salzburg ist ein Lufthansa-Airbus mit einem Fahrzeug kollidiert. Im Anschluss ging es in einer Höhe von unter 3000 Metern zur Reparatur nach Berlin.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Es passiert weltweit und nahezu täglich. Bodenverkehrsdienstfahrzeuge kollidieren auf dem Vorfeld mit Flugzeugen. Die Liste ist lang. Sie reicht von Schleppern, die sich unter Flugzeugrümpfen drehen und dabei die Flugzeughaut durchstoßen über Fluggastbrücken, die mit viel Wucht an die Maschinen stoßen und Dellen verursachen bis zu Beschädigungen des Fahrwerks durch Schlepper.

Auslöser sind oft Hektik und Stress. Schon seit Jahren nimmt die Zahl der Zusammenstöße am Boden zu. Der Grund für diese Entwicklung ist hauptsächlich das Wachstum des Flugverkehrs. Logisch, denn mehr Flugzeuge in der Luft sorgen auch für mehr am Boden. Hinzu kommt, dass sich in vielen Fällen die Turnaround-Zeiten der Flugzeuge, also die Zeit, die sie am Boden verbringen, verkürzt wird.

Lufthansa-Maschine ohne Kabinendruck nach Berlin

Am 18. März hat es einen Airbus A319 von Lufthansa erwischt. Die Maschine mit der Registrierung D-AILE ist am Flughafen Salzburg mit einem Servicefahrzeug kollidiert. Dabei ist der Rumpf so stark beschädigt worden, dass die Maschine ohne Kabinendruck, also unterhalb einer Höhe von 3000 Metern zur Reparatur Berlin geflogen werden musste. Wo genau die Maschine beschädigt wurde ist nicht bekannt.

Lufthansa bestätigt den Vorfall auf Anfrage von aeroTELEGRAPH und teilt mit: «Das Flugzeug ist aktuell zur Reparatur in Berlin und wird in der nächsten Zeit wieder einsatzbereit sein». Die D-AILE ist 1996 ausgeliefert worden und damit knapp 27 Jahre alt.

Catering-Tür ist ein Klassiker

Aus Wartungskreisen heißt es, dass besonders eine Kollision an der Catering-Tür der Klassiker sei. Für die Beschädigung durch das Catering an der Tür benötige die Technik pauschal rund fünf Tage für die Reparatur. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle.

Manchmal können Arbeiten aber auch in den nächsten C-Check gezogen werden. Der C-Check ist eine umfangreiche Wartung, die sowohl eine Inspektion der Außenhülle als auch Systemchecks und die Reinigung umfasst.

Mehr zum Thema

Airbus A319 in Frankfurt: Zukunft ungewiss.

Airbus A319 von Lufthansa noch immer am Boden

Abgeknickt: Das Leitwerk des Airbus A321 von Turkish Airlines.

Airbus A330 rasiert Leitwerk eines A321 ab

HB-JHD: Konnte nicht aus New York weg.

Airbus A330 von Swiss steckt seit zehn Tagen in New York fest

Airbus A300 Neo von Condor: Der Streit mit Lufthansa schwelt weiter.

Condor sieht sich weiterhin durch Lufthansa behindert – und schließt neue Beschwerde nicht aus

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack